Bilanzstichtag ist Inventurtag!

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Alle Kauf­leute, die nach den han­dels­recht­li­chen oder steu­er­li­chen Vor­schrif­ten Bücher füh­ren und im Laufe des Wirt­schafts­jah­res keine per­ma­nente Inven­tur vor­neh­men, müs­sen zum Ende des Wirt­schafts­jah­res ihre Bestände zäh­len (die Inven­tur­vor­schrif­ten erge­ben sich aus den §§ 240241 HGB und den §§ 140141 AO). Ohne Inven­tur kann man nicht ordent­lich Buch füh­ren, und der Tag, an dem sie gemacht wer­den muss, ist der Bilanzstichtag.

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Einführung der Viertelstundenauktion der EPEXSPOT — ein Grund zum Feiern

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Bilanz­kreis­ver­ant­wort­li­che sind ver­trag­lich ver­pflich­tet, ihre Leis­tungs­bi­lanz im Vier­tel­stun­den­takt aus­zu­glei­chen. Dar­auf weist die Bun­des­netz­agen­tur (BNetzA) immer wie­der aus­drück­lich hin (wir berich­te­ten). Und das lau­fende Kon­sul­ta­ti­ons­ver­fah­ren zu den Ände­run­gen des Bilanz­kreis­ver­trags unter­streicht eben­falls die Not­wen­dig­keit des Vier­tel­stun­den­aus­gleichs. Wer gegen diese Pflicht ver­stößt, kann durch die BNetzA sank­tio­niert wer­den. Das ist für viele Markt­teil­neh­mer, die nicht über das nötige hoch spe­zia­li­sierte Per­so­nal und die nötige Infra­struk­tur ver­fü­gen, ein gro­ßes Pro­blem. Doch jetzt schafft eine lang erhoffte Lösung Abhilfe.

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Überprüfung der Gesellschafter-Geschäftsführerbezüge vor dem 1.1.2015

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Wer als Gesell­schaf­ter auch die Geschäfte sei­ner GmbH führt, kann seine Bezüge nur dann von der Steuer abset­zen, wenn sie ange­mes­sen sind. Ob das der Fall ist, muss spä­tes­tens nach Ablauf von drei Jah­ren über­prüft wer­den. Falls die Bezüge eines Gesellschafter-Geschäftsführers zuletzt im Jahre 2011 für die Jahre 2012 bis 2014 fest­ge­legt wor­den sind, müs­sen sie noch vor dem 1.1.2015 neu berech­net wer­den (BMF, Schr. v. 3.1.1996, IV B 7 ‑ S 2742 ‑ 71/95, BStBl .1996 I S. 53 sowie BMF, Schr. v. 5.1.1998, IV B 7 ‑ S 2742 ‑ 1/98, BStBl. 1998 I S. 90).

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Jahresendstreß: Offenen Forderungen aus Verbrauchsabrechnungen für 2010 droht Verjährung

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Jedes Jahr um diese Zeit gilt es nicht nur, die Öff­nungs­zei­ten der Kauf­häu­ser und die Lage der Weih­nachts­märkte im Auge zu behal­ten, son­dern auch die Ver­jäh­rungs­fris­ten, die mit dem Jah­res­ende aus­lau­fen. Wer offene For­de­run­gen gegen Kun­den hat, die aus Ver­brauchs­ab­rech­nun­gen resul­tie­ren, die im Jahr 2011 fäl­lig gewor­den sind, muss wis­sen: Schlag Mit­ter­nacht am Sil­ves­ter­abend des 31.12.2014 kann er sie nicht mehr eintreiben.

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Grünbuch des BMWi zum Strommarkt: Eine Kapazitätsreserve kommt sicher!? (Teil 3)

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Brau­chen wir einen Kapa­zi­täts­markt, und wenn ja wel­chen? Dazu hat, wie berich­tet, das Bun­des­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Ener­gie (BMWi) unlängst ein Grün­buch zum Strom­markt ver­öf­fent­licht (wir berich­te­ten in Teil 2 und 1), das die Dis­kus­sion eröff­net und einige Über­le­gun­gen dazu zur Debatte stellt. Kon­kre­tere Vor­stel­lun­gen will das Minis­te­rium erst im Mai 2015 ent­wi­ckeln, auf Basis eines „Weiß­buch“ genann­ten erneu­ten Dis­kus­si­ons­pa­piers. Und ab Sep­tem­ber 2015 wird dann das eigent­li­che Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren starten.

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Was gibt es Neues bei den Erneuerbaren?

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Spä­tes­tens gegen Ende des Jah­res wird einem ja in der Regel bewusst, wie schnell die Zeit ver­geht. Das „neue“ EEG bei­spiels­weise ist auch schon wie­der seit vier Mona­ten in Kraft. Da einige Punkte im Gesetz nur in Grund­zü­gen behan­delt wer­den konn­ten, hat der Gesetz­ge­ber Ermäch­ti­gun­gen für den Erlass von Ver­ord­nun­gen in das EEG auf­ge­nom­men. Wel­che das sind und wie der der­zei­tige Stand der Umset­zung ist, erfah­ren Sie in unse­rem aktu­el­len News­let­ter zum EEG. Als Schman­kerl gibt es wie gewohnt alle inter­es­san­ten Neue­run­gen aus der Recht­spre­chung und von der Clearingstelle.

Ansprech­part­ner: Dr. Mar­tin Alt­rock/Dr. Dörte Fou­quet/Dr. Ursula Prall/Jens Vollprecht

Wenig schmackhaft – der Pancaking-Effekt auf der Verteilernetzebene (Teil 1)

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In der Ener­gie­wirt­schaft gibt es den einen oder ande­ren Begriff, der Asso­zia­tio­nen weckt, die lei­der so gar nichts mit der Rea­li­tät zu tun haben. So setzt „Ent­flech­tung“ nicht unbe­dingt das Vor­han­den­sein von Haa­ren vor­aus, und „Poo­ling“ ist auch nichts, was im Som­mer zum Plan­schen ein­lädt. Ebenso trü­ge­risch ist der Begriff des „Pan­ca­king“ – und das gleich in dop­pel­ter Hin­sicht: Nicht nur, dass es nichts mit Pfann­ku­chen zu tun hat, für die Betrof­fe­nen ist es auch alles andere als schmack­haft. In Teil 1 unse­rer klei­nen Serie wol­len wir Ihnen erklä­ren, warum es den Strom­netz­be­trei­bern nicht schmeckt und in einem Teil 2 uns dann ganz den Gas­netz­be­trei­bern wid­men.
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BGH stärkt Rechte der Energieversorger bei Rückzahlungsbegehren

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Ener­gie­kun­den, in deren Ver­trag eine unwirk­same Preis­än­de­rungs­klau­sel steht, kön­nen sich nicht ewig Zeit las­sen mit ihren Rück­for­de­run­gen. Bereits im Jahre 2012 hatte der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) ent­schie­den (wir berich­te­ten), dass sie die Preis­er­hö­hung inner­halb von drei Jah­ren nach Zugang der Jah­res­ab­rech­nung, in der die­selbe erst­mals berück­sich­tigt wor­den ist, bean­stan­den müs­sen. Nur dann kön­nen sie über­zahlte Beträge zurück­for­dern. Damit ver­hin­der­ten die BGH-Richter, dass Kun­den Preis­er­hö­hun­gen zunächst wider­spruchs­los hin­neh­men und erst nach meh­re­ren Jah­ren Rück­for­de­rungs­an­sprü­che gel­tend machen.

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Negative Offshore-Haftungsumlage: Wie kommt sie zustande und wie wickelt man sie ab?

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Die Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber haben am 24.10.2014 die Höhe der Offshore-Haftungsumlage für das Kalen­der­jahr 2015 bekannt gege­ben. Danach ist die Umlage für Strom­ent­nah­men bis 1.000.000 kWh pro Abnah­me­stelle (Letzt­ver­brau­cher­gruppe A) erst­mals nega­tiv bei –0,051 ct/kWh. Für strom­in­ten­sive Letzt­ver­brau­cher bleibt es dage­gen bei der Anwen­dung der Ober­gren­zen: Für die Men­gen, die 1.000.000 kWh an einer Abnah­me­stelle über­schrei­ten, erhö­hen sich die Netz­ent­gelte um 0,05 ct/kWh (Letzt­ver­brau­cher­gruppe B) bzw. 0,025 ct/kWh (Letzt­ver­brau­cher­gruppe C).

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Die Mehr– und Mindermengenabrechnung wird erwachsen

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Auf die Netz­be­trei­ber kommt im nächs­ten Jahr eini­ges an Arbeit zu. Ab dem 1.4.2016 wer­den die Pro­zesse, in denen Mehr– und Min­der­men­gen an gelie­fer­tem Strom und Gas im Ver­gleich zum Stan­dard­last­pro­fil (SLP) abgerechnet wer­den, stan­dar­di­siert. Zen­trale For­de­rung ist die lie­fer­stel­len­scharfe Abrech­nung im Rah­men vor­ge­ge­be­ner Fris­ten. Das will vor­be­rei­tet sein.

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