Lastmanagement — Es besteht weiterhin Handlungsbedarf

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Beim Last­ma­nage­ment durch Unter­neh­men gäbe es eine Menge tech­ni­sches Poten­zial – aber das bleibt unter den beste­hen­den ener­gie­wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen unge­nutzt. Das ist das Ergeb­nis einer Stu­die, die die  Deut­sche Energie-Agentur (dena) kürz­lich vor­ge­stellt hat, nach­dem die Bun­des­re­gie­rung sich Ende ver­gan­ge­nen Jah­res bereits im Grün­buch das Thema auf die poli­ti­sche Agenda geschrie­ben hat (wir berich­te­ten). Danach sind die Haupt­gründe dafür, dass Last­ma­nage­ment in Deutsch­land bis­her in gerin­gem Umfang zum Ein­satz kommt, dass die Erlös­mög­lich­kei­ten zu gering und die Ein­schrän­kun­gen und Hemm­nisse bei der Erschlie­ßung von fle­xi­blen Las­ten zu hoch sind und die Groß­ver­brau­cher zu wenig dar­über wissen.

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Ist Ihre Website fit für die Zukunft?

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Sich im Markt der Ener­gie­ver­sor­ger und Ener­gie­pro­dukte in Deutsch­land zu ori­en­tie­ren ist für den End­ver­brau­cher nach wie vor nicht ein­fach. So viele Wett­be­wer­ber bie­ten so viele Pro­dukte und Tarife an, die sich unter­ein­an­der kaum unter­schei­den. Doch auch die Ener­gie­ver­sor­ger haben es nicht leicht, wenn sie die Commodity-Produkte Strom und Gas ver­trei­ben: Strom ist für den End­kun­den ein aus­tausch­ba­res Pro­dukt ohne „Per­sön­lich­keit“. Umso wich­ti­ger ist es, sich eine indi­vi­du­elle Mar­ken­iden­ti­tät aufzubauen.

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Nacht am helllichten Tag: Wie sich Netzbetreiber auf die partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015 vorbereiten sollten

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Wenn plötz­lich mit­ten am Tag sich die Sonne ver­fins­tert, ist das für die meis­ten Men­schen in unse­ren auf­ge­klär­ten Zei­ten ein schaurig-schönes Schau­spiel, aber kein Grund zur Beun­ru­hi­gung. Für die Ener­gie­wirt­schaft sieht es anders aus: Eine Son­nen­fins­ter­nis löst beson­dere Netz­schwan­kun­gen aus, und auf die müs­sen sich Netz­be­trei­ber einstellen.

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So komfortabel wie eine APP: DerEnergieblog.de als Verlinkung für´s Smartphone

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Sie lesen regel­mä­ßig unse­ren Blog und freuen sich auf jeden neuen Bei­trag? Doch eines nervt Sie: Jedes Mal müs­sen Sie den Brow­ser Ihres Smart­pho­nes star­ten und die URL manu­ell ein­ge­ben? Dann haben wir für Sie eine gute Nach­richt: Sie kön­nen unse­ren Blog auf den Home-Screen Ihres Smart­pho­nes ver­lin­ken. Und damit gelan­gen Sie zu unse­ren aktu­el­len Bei­trä­gen bequem mit nur einem Fingertip.

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PV-Freiflächenausschreibung – auf die Plätze, fertig, los!

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Zuletzt ging alles sehr schnell: am 28.1.2015 beschloss die Bun­des­re­gie­rung (wir berich­te­ten) die Frei­flä­chen­aus­schrei­bungs­ver­ord­nung (FFAV). Sie kon­kre­ti­siert den recht­li­chen Rah­men für das Pilot-Projekt, mit dem erst­mals in einem wett­be­werb­li­chen Markt­me­cha­nis­mus ermit­telt wer­den soll, wel­che Pro­jekte zur Erzeu­gung rege­ne­ra­ti­ven Stroms finan­zi­ell geför­dert werden.

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Datenschutzverstöße vor Gericht: Bundeskabinett stärkt Verbraucherschutzverbände bei der Durchsetzung des Datenschutzrechts

Wandbild_bunt_Gesichter.modDass Ver­brau­cher­schutz­ver­bände daten­schutz­recht­li­che Ver­stöße vor Gericht brin­gen, ist bis­her nur aus­nahms­weise mög­lich – meist dann, wenn es um daten­schutz­wid­rige All­ge­meine Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB) ging. Das Gesetz über Unter­las­sungs­kla­gen bei Ver­brau­cher­rechts– und ande­ren Ver­stö­ßen (UKlaG) setzt der Ver­bands­klage im Daten­schutz­recht enge Gren­zen. Doch diese Gren­zen wer­den nun erheb­lich erweitert.

Mit dem am 4.2.2015 vom Bun­des­ka­bi­nett beschlos­se­nen Gesetz zur Ver­bes­se­rung der zivil­recht­li­chen Durch­set­zung von ver­brau­cher­schüt­zen­den Vor­schrif­ten des Daten­schutz­rechts sol­len Ver­brau­cher­schutz­ver­bände künf­tig in der Lage sein, daten­schutz­recht­li­che Ver­stöße unter wesent­lich erleich­ter­ten Vor­aus­set­zun­gen gericht­lich über­prü­fen zu lassen.

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Die Bürger müssen das örtliche Versorgungsunternehmen als IHR Unternehmen begreifen” — ein Interview mit Wolf Büttner

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An die­ser Stelle berich­ten wir über viele Geschich­ten. Geschich­ten, in denen andere die Haupt­rolle spie­len. Geschich­ten, die uns beruf­lich berüh­ren. Geschich­ten, die wir span­nend finden.

Heute wol­len wir über unsere eigene Geschichte spre­chen — und zwar mit Wolf Bütt­ner, einem der Namens­ge­ber von BBH, anläß­lich sei­nes 80. Geburtstags.

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Der Countdown für das Verordnungspaket intelligente Netze (Teil 2): Der Projektplan zum Smart-Meter-Roll-Out für EVU

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Zu den Eck­punk­ten des Ver­ord­nungs­pa­ket haben wir kürz­lich in unse­rem Teil 1 berich­tet. Nun folgt der prak­ti­sche Teil.

Nach­hal­tige Moder­ni­sie­rung statt gene­rel­ler Roll-Out: das ist die neue Prä­misse für die regu­la­to­ri­sche Zukunft der intel­li­gen­ten Netze in Deutsch­land. Das heißt, dass für reine Ener­gie­ver­brau­cher die Pflicht, intel­li­gente Mess­ge­räte ein­zu­bauen, stu­fen­weise kommt, was für die Netz­be­trei­ber und Ener­gie­ver­sor­ger die Frage, wel­che Tech­no­lo­gie sie in wel­chen Men­gen beschaf­fen und anbie­ten müs­sen, zeit­lich deut­lich ent­zerrt. Ins­be­son­dere müs­sen sie sich fra­gen, ob sie die so genannte Smart-Meter-Gateway-Administration selbst bzw. in Koope­ra­tion mit ande­ren ent­wi­ckeln oder bei Drit­ten kaufen.

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Mehrerlöse auf dem Regulierungskonto: Was folgt daraus für die Steuerbilanz?

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Wie viel Strom– und Gas­netz­be­trei­ber ver­die­nen, ist regu­liert und dadurch staat­lich gede­ckelt. Mehr­er­löse – also was die Betrei­ber aus behörd­li­cher Sicht zu viel ein­ge­nom­men haben – wer­den perio­den­über­grei­fend aus­ge­gli­chen. Wie wirkt sich dies auf die Steu­er­bi­lanz aus? Das war lange unklar. Jetzt aber hat die Ober­fi­nanz­di­rek­tion (OFD) Nordrhein-Westfalen nach vor­he­ri­ger Abstim­mung auf Bund-Länder-Ebene dazu eine Ver­fü­gung ver­öf­fent­licht, die mehr Klar­heit schafft.  Wei­ter­le­sen

Der Countdown für das Verordnungspaket intelligente Netze (Teil 1) – Die Eckpunkte des BMWi geben die Richtung vor!

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Wie wird die Regu­lie­rung der intel­li­gen­ten Netze genau aus­se­hen? Immer­hin hat das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­rium (BMWi) jetzt „7 Eck­punkte für das Ver­ord­nungs­pa­ket intel­li­gente Netze“ ver­öf­fent­licht. Bis zur Som­mer­pause sol­len dann die Ver­ord­nun­gen im Kabi­nett beschlos­sen werden.

Die jetzt ver­öf­fent­lich­ten Eck­punkte sind dafür die Grund­lage. Sie ent­hal­ten u.a. Aus­sa­gen zum zeit­li­chen Ver­lauf des Rol­l­outs, zu Kos­ten­ober­gren­zen und einem Aus­schrei­bungs­mo­dell. Dabei rückt das BMWi vom Kon­zept eines flä­chen­de­cken­den Rol­l­outs ab und spricht statt­des­sen von einer „nach­hal­ti­gen Moder­ni­sie­rung der Zäh­ler­in­fra­struk­tur“. Weg­fal­len soll damit auch die – der­zeit noch in § 21c Abs. 1a EnWG ver­an­kerte – Pflicht, unab­hän­gig vom Ver­brauch intel­li­gente Mess­sys­teme bei Neu­bau­ten und grö­ße­ren Reno­vie­run­gen einzubauen.

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