Systemverantwortung von Verteilnetzbetreibern

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Leser dieses Blogs wissen, dass es einige Themen gibt, die ganz tief in der DNA von BBH verankert sind. Der Verteilnetzbetrieb gehört ganz gewiss dazu. Die Geschichte von BBH begann so richtig mit der (Wieder-)Gründung der Stadtwerke in den neuen Bundesländern einschließlich der Übertragung des Vermögens – und das bestand nicht zuletzt aus den Verteilnetzen. Als die Liberalisierung begann, begleiteten wir die Netze beim Übergang in die neue regulierte Welt.

Wir haben uns mit immer wieder Netzentgelten beschäftigt, mit Haftungsfragen oder mit der Netzstabilität.

Seit einigen Jahren fasziniert uns die Frage, welche Rolle Verteilnetze eigentlich künftig für die Systemstabilität spielen. Vor fünf bzw. sechs Jahren hatten wir Beiträge gebracht, die die Frage um die intelligenten Netze bzw. den dezentralen Netzlösungen thematisierten.

In der Zwischenzeit haben wir dazu Studien geschrieben, Konferenzen abgehalten und Interviews geführt.

Von daher ist es nur konsequent, dass wir an dieser Stelle auch über ein Diskussionspapier berichten, dass kürzlich von einigen Verteilnetzbetreibern veröffentlicht wurde. Es geht auf das Thema „Systemverantwortung von Verteilnetzbetreibern“ genauer ein. Dabei werden nicht nur der Begriff selbst, sondern auch die konkreten Ableitungen in Bezug auf die benötigten Systemdienstleistungen diskutiert. Und es wird die Leser dieses Blogs kaum überraschen, wenn wir verraten, dass das Papier davon ausgeht, dass die Verteilnetzbetreiber für die Systemstabilität künftig immer wichtiger werden. Denn wer wenn nicht sie soll in einer dezentralen Welt dafür sorgen, dass das Licht an bleibt (und Sie den Blog weiterlesen können)?

Ansprechpartner: Prof. Dr. Christian Theobald/Dr. Ines Zenke/Dr. Christian Dessau

weitere Ansprechpartner Regulierung: Stefan Missling/Dr. Andreas Lied/Thomas Straßer