Umweltministerium fördert auch in 2013 Umstieg auf LED-Straßenbeleuchtung

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2013 ist das letzte Jahr, in dem sich Kommunen die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Lampen vom Bundesumweltministerium (BMU) fördern lassen können. Das BMU hat die Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative im Rahmen der Klimaschutzinitiative überarbeitet. LED-Außen- und Straßenleuchten sind danach auch in 2013 förderfähig. Eine weitere Verlängerung des Förderprogramms für das Jahr 2014 ist nach derzeitigem Kenntnisstand/ momentan nicht geplant.

Daher sollten kommunale Sanierungsprojekte in der Außen- und Straßenbeleuchtung nunmehr vorranging und zügig umgesetzt werden. Die Förderung kann vom 1.1.2013 bis einschließlich 31.3.2013 beim Projektträger Jülich, Geschäftsbereich UMW, Klimaschutzinitiative, Forschungszentrum Jülich GmbH, Zimmerstraße 26-27 in 10969 Berlin beantragt werden.

Das BMU hat seit dem Jahr 2008 mehr als 3.000 Klimaschutzprojekte in über 1.700 Kommunen mit insgesamt rund 191 Millionen Euro unterstützt.

Die neuen Förderbedingungen erleichtern insbesondere Kommunen, die noch am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen, sowie kleineren Gemeinden den Einstieg in den Klimaschutz. Gefördert wird – wie bisher – hauptsächlich die Umrüstung der öffentlichen Außen- und Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie, wenn die CO2-Emissionen um mindestens 60 Prozent gegenüber dem Ist-Zustand gemindert werden.

Die Förderquote wurde allerdings von 25 auf 20 Prozent gesenkt. Zudem muss die Höhe der förderfähigen Ausgaben so bemessen sein, dass sich eine Zuwendung von mindestens 10.000 Euro pro Projekt ergibt, was im Ergebnis einer Projektsumme von mindestens 50.000 Euro entspricht.

Der Förderzeitraum beträgt in der Regel ein Jahr.

Die Förderung kann man weiterhin mit weiteren Drittmitteln, Zuschussförderungen und Förderkrediten kumulieren, sofern man selbst auch einen Teil der Kosten aus Eigenmitteln aufbringt. Zur Finanzierung dieses Eigenanteils bietet sich insbesondere das Förderprogramm Nr. 215 der KfW-Bankengruppe „KfW-Investitionskredit Kommunen Premium – Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“ an.

Ansprechpartner: Dr. Martin Riedel/Oliver Eifertinger/Dr. Roman Ringwald