How to start your Start-up (Teil 1)

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Die Geschäftsidee ist da, die Internetseite gestaltet, die ersten Geschäftskontakte geschlossen. Wie soll es nun weitergehen, damit die gute Idee eben nicht nur eine Idee bleibt?

Die schlichte Wahrheit ist: Ohne fachkundige Beratung wird der Jungunternehmer es sehr schwer haben, das Unternehmen hochzuziehen. Gerade zu Beginn muss er seine gesamte Zeit und Energie sowohl in die Entwicklung von Produkten, in den Aufbau der Kundenbeziehungen und eines fähigen Mitarbeiterstammes stecken. Damit verbleibt nahezu keine Zeit mehr für die alltägliche Verwaltung und Strukturierung seines Unternehmens, die zum Erfolg genauso notwendig ist. Diese zweite Seite eines Start-up wird meist aus Kostengründen vernachlässigt und ist eine der Ursachen für das Scheitern der Idee.

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Dienstwagen für Ehegatten mit Minijob

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Den eigenen Ehegatten anzustellen, kann steuerlich sehr attraktiv sein. Damit das Finanzamt dieses Arrangement auch anerkennt, muss das Arbeitsverhältnis allerdings ernsthaft vereinbart sein und entsprechend der Vereinbarung tatsächlich durchgeführt werden. Die Anforderungen an den Nachweis sind hoch. Die vertragliche Gestaltung muss auch unter Fremden üblich sein, dem sog. Fremdvergleich standhalten.

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Steuerabzug für Bauleistungen bei der Installation von Photovoltaikanlagen

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Wer als Unternehmer Bauhandwerker beschäftigt, muss dem Staat helfen, seine Steueransprüche abzusichern. § 48 EStG verlangt, an der Vergütung für die Bauleistung an einem Bauwerk einen besonderen Steuerabzug vorzunehmen. Er darf nur 85 Prozent an den Bauunternehmer auszahlen. Die restlichen 15 Prozent muss er für dessen Rechnung an das für diesen zuständige Finanzamt anmelden und abführen.

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Beitrag für Kanalanschlussleitung ist keine begünstigte Handwerkerleistung

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Kann man den Beitrag, den man für den Anschluss an die öffentliche Kanalisation erbringen muss, als steuerbegünstigte Handwerkerleistung anteilig geltend machen? Zu dieser Frage hat der Bundesfinanzhof (BFH) jetzt eine wichtige Entscheidung (Urt. v. 21.2.2018, Az. VI R 18/16) getroffen. Im Streitfall wurden die Kläger im Jahr 2011 an eine zentrale Kläranlage angeschlossen. Zuvor hatten sie das Abwasser über eine Sickergrube auf ihrem Grundstück entsorgt. Für den Anschluss an das öffentliche Sammelnetzes erhob der Abwasserzweckverband im Streitjahr (2012) einen als Baukostenzuschuss bezeichneten Betrag in Höhe von 3.896,60 Euro. Davon machten die Kläger einen geschätzten Lohnanteil in Höhe von 2.338 Euro als Handwerkerleistung geltend.

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Keine erweiterte Kürzung des Gewerbeertrags für Grundstücksunternehmen bei Mitvermietung von Betriebsvorrichtungen

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Unternehmen, die ausschließlich eigene Grundstücke verwalten, können eine erweiterte Kürzung ihres für die Gewerbesteuer maßgeblichen Gewinns beantragen (§ 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG). Zu dieser Konstellation hat kürzlich das Finanzgericht (FG) Düsseldorf ein interessantes Urteil gefällt (Urt. v. 29.6.2017, Az. 8 K 2641/15).

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BFH entscheidet zum hälftigen Miteigentum an außerhäuslichem Arbeitszimmer

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Wenn ein Ehepaar gemeinsam eine Immobilie kauft, die dann von einem von beiden als Arbeitszimmer genutzt wird, stellt sich die Frage, ob diese(r) die laufenden Kosten ganz oder nur zur Hälfte abziehen kann. Dazu hat jetzt der Bundesfinanzhof (BFH) Stellung genommen (Urt. v. 6.12.2017, Az. VI R 41/15).

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Grundstückswert und Gebäudewert: Im Regelfall greift das Sachwertverfahren

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Wer ein bebautes Grundstück kauft und die Kosten steuerlich geltend machen will, muss den Kaufpreis aufteilen: Ein Teil wird für den Grund und Boden bezahlt, ein Teil für das Gebäude. Der Boden wird nicht abgenutzt und somit auch nicht abgeschrieben. Daher können nur die auf das Gebäude entfallenden Anschaffungskosten in die Abschreibung eingehen. Die anteiligen Werte können nach der Immobilienwertermittlungsverordnung ermittelt werden. Diese kennt drei Bewertungsverfahren: Vergleichswert, Ertragswert und Sachwert.

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Grunderwerbsteuer: Mittelbare Änderung des Gesellschafterbestands einer Personengesellschaft reicht nicht

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Wenn eine Personengesellschaft, der ein inländisches Grundstück gehört, an neue Gesellschafter übergeht, dann wird Grunderwerbsteuer fällig. Voraussetzung ist aber, dass innerhalb von fünf Jahren unmittelbar oder mittelbar 95 Prozent der Anteile am Gesellschaftsvermögen auf neue Gesellschafter übergehen (§ 1 Abs. 2a GrEStG). Das lässt nach einem neuen Urteil des Bundesfinanzhofs Gestaltungsspielräume zu.

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