Bundesregierung will Verordnung über abschaltbare Lasten fortentwickeln

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Flexibilität ist das Zauberwort, wenn es um die Zukunft der Energiewirtschaft geht. Ob beim Strommarktgesetz (wir berichteten) oder bei der Sicherheit von Elektrizitätsversorgungssystemen: Allenthalben liest man, dass „Flexibilitätspotentiale“ an- und ausgereizt werden sollen. Gemeint ist damit schlicht, Erzeugung und Verbrauch von elektrischer Energie aufeinander abzustimmen. Was Großverbraucher anbelangt, funktioniert das hauptsächlich über die Verordnung zu abschaltbaren Lasten (kurz: AbLaV). Zur Erinnerung: Die AbLaV lief ursprünglich bis 31.12.2015 und wurde dann zunächst um ein halbes Jahr bis Ende Juni verlängert (wir berichteten). Jetzt hat die Bundesregierung übergangsweise bis Ende September die nochmalige Fortgeltung der AbLaV beschlossen. Auch der gem. § 13 Abs. 4a  EnWG beteiligte Bundestag hat zwischenzeitlich grünes Licht gegeben. Zwar steht die Neuauflage der AbLaV schon in den Startlöchern, weil aber notwendige Anpassungen im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) noch ausstehen, war eine zweite Verlängerung für den Übergang erforderlich.

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Energiewirtschaft 2013 – Neue Rechte, neue Pflichten

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Kraftwerksstilllegungen, Offshore-Anbindung und Laststeuerung – lange sah es so aus, als wollten die Diskussionen um diese Themen nie ein Ende nehmen. Doch kurz vor Jahresende hat der Gesetzgeber den langwierigen Kampf entschieden (wir berichteten) und die Ergebnisse schließlich schwarz auf weiß festgehalten. Das neue Energiewirtschaftgesetz (EnWG) und die dazugehörige Verordnung zu abschaltbaren Lasten (AbLastV) sind nun in Kraft. Dies bringt für viele Marktteilnehmer eine Reihe von Neuerungen mit sich.

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