Vom Tiger zum Bettvorleger: Die Kommission beerdigt CCS

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Es hatte auch zu schön geklungen: Europas Anlagenbetreiber pressen ihr CO2 einfach in die Erde. Durch Rohrleitungssysteme wird das Gas in saline Aquiferen verbracht und dort in flüssiger Form sicher verwahrt. Schmerzhafte und teure Maßnahmen, den Ausstoß zu verringern, bleiben ihnen erspart, und das Weltklima wird trotzdem gerettet. Insbesondere die Europäische Kommission und das EU-Parlament (EP) verliebten sich auf der Stelle in die neue Idee mit dem schmucken Kürzel CCS (Carbon Capture and Storage). Wäre es etwa nach dem Umweltausschuss des EP gegangen, so wären Kohlekraftwerke ohne Abscheidung in der EU gar nicht mehr möglich gewesen.

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