Start-up-Spirit statt Bewahrermentalität – Im Gespräch mit Lars O. Lüke von den Digitalisierungs-Pionieren etventure

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Die Digitalisierung kommt, da hilft kein Wegducken. Und sie wird auch hier bleiben, da hilft kein Aussitzen. Die Digitalisierung ist kein Trend wie gerade der Fidget Spinner, über den man in ein paar Monaten womöglich nur noch irritiertes Kopfschütteln übrig haben wird. Digitalisierung bedeutet: Entweder man macht mit – oder eben nicht. Und macht man nicht mit, bleibt man über kurz oder lang auf der Strecke. Klingt drastisch – und das ist es auch. Lars O. Lüke hat mit etventure schon viele Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleitet. Zwischen 60 und 70 mittelständische und DAX-Unternehmen werden es gewesen sein. In nur sieben Jahren hat sich etventure vom kleinen Start-up zu einem der Digitalisierungsvorreiter entwickelt. Wir haben uns mit Lars O. Lüke, Principal bei etventure, unterhalten. Über digitalisierte Töchter, renitente CEOs und Apps, die die Welt nicht braucht.

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Big Data im Energiemarkt: der Spagat zwischen Digitalisierung, Datenschutz und Kartellrecht

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Immer mehr Unternehmen, vor allem solche aus der Digitalwirtschaft, stützen ihr Geschäftsmodell maßgeblich auf die Sammlung und Auswertung von Nutzerdaten. Das Bundeskartellamt (BKartA) und die französische Wettbewerbsbehörde, die Autorité de la Concurrence, haben am 10.5.2016 in einem gemeinsamen Papier geschildert, wie sie solche Datensammlungen durch Unternehmen wettbewerbsrechtlich bewerten. Auch die Monopolkommission hat sich in ihrem Sondergutachten von Juni 2015 „Wettbewerbspolitik: Herausforderung digitale Märkte“ hierzu bereits grundlegende Gedanken gemacht.

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„Die Preisfindung für Flexibilität gehört nicht in den Netzbereich.“ – Ein Interview mit Thomas Gollnow von der Syneco Trading GmbH

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Wie geht es weiter mit dem Energiehandel? Diese Frage haben wir uns Anfang dieses Jahres gestellt und damit nicht nur das Startsignal für eine Studie zum Energiehandel gegeben, sondern auch eine Inter­view­reihe (hier, hier, hier, hier und hier) mit namhaften Experten aus der Branche eingeläutet. Die Ergebnisse unserer Studie stellen wir heute im Rahmen unserer Energiehandelskonferenz vor. Unsere Interviewreihe beschließen wir ebenfalls heute, und zwar mit Thomas Gollnow als Gesprächspartner.

Thomas Gollnow ist seit 2008 Vorsitzender der Geschäftsführung der Syneco Trading GmbH, das führende kommunale Unternehmen im Energiehandel in Deutschland und die Energiehandelsplattform innerhalb der Thüga-Gruppe. Davor war Thomas Gollnow viele Jahre in unterschiedlichen Unternehmen der Finanzbranche tätig. Wir haben Herrn Gollnow gebeten, uns seine Sicht auf den Energiehandel zu beschreiben.

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Die Zukunft des Energiehandels – Ein Interview mit Dr. Michael Redanz

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Interessante Einblicke in den Energiehandel von heute und morgen haben wir in den letzten Monaten dank unserer Expertenrunden (hier, hier und hier) bekommen. Parallel dazu führen wir gerade eine Energiehandels-Studie durch, die wir im Rahmen einer Konferenz am 15. Juni in Berlin vorstellen. Nun aber geht erst einmal unsere Interview-Serie in die nächste Runde. Auch für unser nunmehr viertes Interview in dieser Reihe konnten wir einen Branchenkenner gewinnen, der bereits seit 1998 tief in der Energiehandelswelt verwurzelt ist:

Dr. Michael Redanz hat in leitender Funktion den Aufbau und die Weiterentwicklung des Stromhandels bei der PreussenElektra und später bei der E.ON Trading gestaltet. Nach weiteren Stationen in verschiedenen Energiehandelsunternehmen ist Dr. Redanz seit 2008 Geschäftsführer der MVV Trading GmbH, ein Unternehmen der MVV Gruppe mit Sitz in Mannheim.

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Interview: Zukunft des Energiehandels

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Vor etwa eineinhalb Jahrzehnten brachte die Liberalisierung der Energiemärkte eine Fülle von Innovationen mit sich. In Deutschland und Europa entwickelte sich erstmals ernsthaft Raum für einen „Handel“ mit Strom und Gas auf der Großmarktebene. Die großen Konzerne – aber auch kleinere Spieler – begannen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. In der Branche dürfte unbestritten sein, dass sich RWE mit der RWE Trading GmbH (heute der RWE Supply & Trading GmbH) ganz weit vorne positioniert hat.

Einen ganz großen Anteil an dem Erfolg hat sicherlich Stefan Judisch. Der Diplom-BWLer wechselte 1999 von der UBS zur RWE, um die Leitung der Handelsgesellschaft zu übernehmen. Unter seine Ägide fielen die Ausweitung und Professionalisierung des Commodityhandels – bei RWE, aber auch generell im Markt. Jetzt übergibt er das sprichwörtliche Steuer an Dr. Markus Krebber.  Auch dieser ist Ökonom, stammt aus der Bankenbranche und kam als Quereinsteiger in die Energiebranche. Es wird an ihm und seinen Kollegen sein, das Großhandelsgeschäft der RWE in den nächsten Jahren und in die nächsten Jahre zu führen. Da diese Jahre auch wieder von Umbrüchen, neuen Entwicklungen und Innovationen geprägt sein werden, freuen wir uns sehr, beide zu einem gemeinsamen Interview über die Zukunft des Energiehandels gewonnen zu haben.

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