Entlastung für Kleinstkapitalgesellschaften

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Ganz kleine Kapitalgesellschaften brauchen nicht das komplette Pflichtenpensum bei der Bilanzierung erfüllen. Dafür sorgt das neue Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzänderungsgesetz (MicroBilG, BGBl. 2012 I S. 2751).

Konkret geht es um folgende Erleichterungen:

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Bauzeitzinsen können auch bei den Überschusseinkünften Herstellungskosten sein

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Für die Frage, ob Bauzeitzinsen die Abschreibungen erhöhen, kommt es nicht darauf an, ob man den Gewinn per Überschussrechnung oder per Bilanz errechnet. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden (Urt. v. 23.5.2012, Az. IX R 2/12) .

In dem entschiedenen Fall hatte der Eigentümer eines Grundstücks ein Mehrfamilienhaus errichtet, um es anschließend zu verkaufen. Aus diesem Grund machte er die während der sechsjährigen Bauphase entstandenen Finanzierungskosten nicht als vorab entstandene Werbungskosten geltend. Nachdem sich die Veräußerungsabsicht zerschlagen hatte, vermietete er das Gebäude aber. Bei der Errechnung der Gebäudeabschreibungen bezog er die angefallenen Bauzeitzinsen in die Berechnungsgrundlage ein.

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Kundenanlage und geschlossenes Verteilernetz – Probleme aus der Praxis: TEIL 2 einer Serie

Mit der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im August 2011 sind die Betreiber geschlossener Verteilernetze (ehemals Objektnetzbetreiber) in den Fokus der Regulierung gerückt. Kundenanlagen (regulierungsfrei) wurden erstmalig gesetzlich definiert.

Dieser Beitrag ist der zweite Teil der Reihe „Kundenanlagen und geschlossene Verteilernetze – Probleme aus der Praxis“ und beschäftigt sich mit den buchhalterischen Entflechtungsvorgaben, die nach neuem Recht für geschlossene Verteilernetzbetreiber gelten.

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