Mit BHKW-Abwärme das Privathaus heizen: Neues zur Entnahme-Bewertung

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Entnahmen von Waren, Nutzungen und Leistungen aus einem Betriebsvermögen zur Verwendung im eigenen Haushalt oder für andere betriebsfremde Zwecke sind mit dem Teilwert zu bewerten. Das ist der Betrag, den ein Erwerber des ganzen Betriebs für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde. Die Obergrenze dafür sind die Wiederbeschaffungs- bzw. Wiederherstellungskosten. Die Untergrenze bildet der Einzelveräußerungspreis minus die Veräußerungskosten und den Unternehmergewinn.

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Biogas, LNG und CNG – ob gasförmig oder flüssig

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Der Energiegroßhandel soll transparent und frei von Marktmanipulation sein – das sind die Ziele der REMIT (wir berichteten). Dafür werden den Marktteilnehmern mannigfaltige Meldepflichten bei Transaktionen mit Strom und Gas auferlegt. Auch Gas? Auch Gas. Wie so oft bei der Energiewende, die auch in der Gestalt einer Stromerzeugungswende entstand, steht zunächst Strom im Vordergrund, und das Gas kommt hintenan. Und zwar egal in welcher Form: nicht nur Erdgas ist betroffen, sondern potenziell auch Biogas, CNG (compressed natural gas) und LNG (liquid natural gas).

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Stromsteuer: BMF will Steuerbefreiung für Kleinanlagen weiter eingrenzen

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Das neue Jahr fängt für die Adressaten der Stromsteuer- und Energiesteuer-Durchführungsverordnung (StromStV und EnergieStV) mit einer Reihe von Überraschungen an: Am 4.1.2016 veröffentlichte Bundesfinanzministerium (BMF) Änderungsvorschläge. Außerdem legte das Ministerium den Entwurf einer neuen Verordnung zur Umsetzung von unionsrechtlichen Veröffentlichungs-, Informations- und Transparenzpflichten für das Energiesteuer- und das Stromsteuergesetz (EnSTransV) vor. Neben einigen erwarteten (und teilweise positiven) Änderungsvorschlägen enthalten die Entwürfe auch allerhand Neues, das teilweise sehr kritisch zu bewerten ist.

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Erneuerbare Energien in der Systemverantwortung: Neues zur Regelenergiebereitstellung durch Windenergie

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Der Markt für Regelenergie ist bereits seit Längerem in Bewegung. Was die Erneuerbaren Energien betrifft, so standen hier bislang vor allem Biogasanlagen im Fokus. Doch jetzt soll auch die Windenergie für den Ausgleich von Netzschwankungen herangezogen werden. Wie das gehen soll, steht in einem neuen Leitfaden zur Präqualifikation von Windenergieanlagen zur Erbringung von Minutenreserveleistung im Rahmen einer Pilotphase, den die deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) jetzt veröffentlicht haben.

Mit dem Begriff Regelenergie (auch Regelleistung) ist Strom gemeint, der zum Ausgleich von Schwankungen im Netz erzeugt bzw. verbraucht wird, die sich aus Differenzen zwischen Prognose und tatsächlichem Stromverbrauch/tatsächlicher Stromerzeugung ergeben. Zwar hat sich der Bedarf an Regelenergie – für manche vielleicht überraschend – in den letzten Jahren trotz des erheblichen Zubaus Erneuerbarer Energien kaum verändert. Es ist jedoch absehbar, dass die Bedeutung der Regelenergie durch den Umbau des Energiesystems im Zuge der Energiewende immer größer wird.

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Wohin der Strom fließt: BGH verweigert Biogasbetreibern KWK- und Nawaro-Bonus für eigenverbrauchten Strom

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Der Betreiber einer Biomasseanlage kann für den Strom, den er nicht in das Netz einspeist, sondern selbst verbraucht, unter dem EEG 2009 weder einen Kraft-Wärme-Kopplungsbonus (KWK-Bonus) noch einen Bonus für nachwachsende Rohstoffe (Nawaro- Bonus) verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden (Urt. v. 4.3.2015, Az. VIII ZR 110/14).

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Einsatz von Erdgas und Biomethan als Kraftstoff – Alternativer Antrieb der Zukunft und „Lebensretter“ einer ganzen Branche?

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Seit die EEG-Novelle am 1.8.2014 in Kraft getreten ist (wir berichteten), haben sich die Rahmenbedingungen für Biogas – und damit auch für Biomethan, also auf Erdgasqualität aufbereitetes Biogas – erheblich verändert (wir berichteten). Mit neu errichteten Biogasanlagen Strom zu produzieren und dafür EEG-Vergütung zu erhalten, ist zu den Konditionen des EEG 2014 wirtschaftlich kaum noch möglich. Für die Biogasbranche gilt es daher, alternative Verwertungspfade in Betracht zu ziehen.

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Neues vom Gas: Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen

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Darf´s ein bisschen mehr sein? Aus Sicht der Netzbetreiber ist die Antwort definitiv: Nein. Denn eine der Neuerungen der KoV 7 ist die Einführung einer Pönale für verspätete Abrechnungen der Mehr- oder Mindermengen im Gasbereich. Auch das OLG Düsseldorf beschäftigte das Thema Mehr-/Mindermengen, nämlich die Frage nach der Verjährung von Ansprüchen. Berichtenswertes gibt es aber nicht nur auf der Netzseite, sondern auch bei Vertrieb und Beschaffung. Alles Wichtige steht in unserem aktuellen Newsletter.

Ansprechpartner: Dr. Olaf Däuper/Janka Schwaibold/Silke Walzer

Netzzugang, Beschaffung & Vertrieb: (Viel) Neues vom Gas

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Auch wenn der diesjährige  milde Winter kaum Anlass dazu gab, die Heizkörper voll aufzudrehen: Das Gaswirtschaftsjahr ist zur Hälfte um. Wir nehmen diese Halbzeit zum Anlass, alle wichtigen aktuellen Neuerungen in der Gaswirtschaft Revue passieren zu lassen – sowohl auf der Ebene der Netze als auch in den Sparten Beschaffung und Vertrieb. Wir klopfen ab, was die neue Kooperationsvereinbarung 7 (KoV 7) bringen wird, wie die Marktteilnehmer mit der Rückvergütung und der Ausschüttung von Regel- und Ausgleichsenergieumlage umgehen und wie der Streit um die Verjährung von Mehr-/Mindermengenansprüchen verläuft, schauen uns aber auch die wichtigsten Neuerungen in Rechtsprechung und Gesetzgebung an. Nachlesen können Sie dies und vieles mehr hier.

Ansprechpartner: Dr. Olaf Däuper/Klaus-Peter Schönrock/Janka Schwaibold

Bund-Länder-Energiegipfel zum EEG im Kanzleramt – „Sternstunde des Föderalismus?“

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Geht es nach einem der Teilnehmer des Bund-Länder-Energiegipfels, dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, erhält das Treffen am vergangenen Dienstagabend den Stempel eines „politischen Meisterwerks“ . In diese politische Lobeshymne stimmten neben weiteren Landesvätern und -müttern auch der Bundeswirtschaftsminister sowie – nicht zuletzt – unsere Bundeskanzlerin ein. Und so sind sich Bund und Länder einig: Das vorrangige Ziel der EEG-Novelle, den Anstieg der Stromkosten durch die EEG-Umlage zu begrenzen, kann mit dem jetzt verhandelten Stand des Referentenentwurfs erreicht werden. Weiterlesen

Der EEG 2014-Entwurf vom 17.3.2014 – die Biogaseinspeisung steht vor dem Aus

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Die Einspeisung von Biomethan in das deutsche Erdgasnetz hat seit jeher hierzulande einen schweren Stand: Die Ziele der Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) von 2010, die in § 31 von 6 Mrd. Kubikmetern (m³) jährlich bis zum Jahr 2020 und 10 Mrd. m³ bis zum Jahr 2030 spricht, gelten heute als Utopie. Nach dem letzten Biogas-Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) vom August des vergangenen Jahres sind im Jahr 2012 ca. 413 Mio. m³ Biomethan in das deutsche Erdgasnetz eingespeist worden. Die Prognose für das Jahr 2013 lag bei ca. 539 Mio. m³; in den folgenden Jahren soll der Zuwachs der Einspeisemengen sinken.

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