Versorgungssicherheit im Angesicht von Cyberkriminalität – Interview mit Dr. Götz Brühl, Geschäftsführer der Stadtwerke Rosenheim

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Verschafft sich ein Hacker Zugang zum Energieversorgungssystem, kann es sehr schnell ungemütlich werden. So wie in der Ukraine, wo Ende 2015 in hunderten von Städten mit einem Mal der Strom ausging. Hundertausende von Menschen waren damals stundenlang ohne Strom. In Deutschland sind derartige erfolgreiche Infrastruktur-Angriffe (noch) nicht verzeichnet – das bedeutet aber nicht, dass es an Versuchen mangeln würde. Ganz im Gegenteil. Mit Hackerangriffen haben Infrastruktur-Betreiber häufig zu tun. 2017 war der Internet-Anbieter Netcom BW Ziel eines Hackerangriffs, bei dem sich sogar Zugang zum Netz verschafft wurde; der Angriff konnte aber glücklicherweise zu einer frühen Phase abgewehrt werden.

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Das BKA als Zentralstelle für die Bekämpfung von Cybercrime – Im Gespräch mit dem Vizepräsidenten des BKA Peter Henzler

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Cybercrime ist allein deshalb eine Besonderheit im Straftatenkatalog, weil sie im Prinzip von überall auf der Welt begangen werden kann und das Ziel in keinerlei räumlichem Zusammenhang mit dem Ausführungsort der Tat stehen muss. Im weitesten Sinne lassen sich unter Cybercrime alle Straftaten verstehen, die mittels digitaler Informationstechnik begangen werden. Enger gefasst fallen unter Cybercrime Angriffe, die diese Technik selbst zum Ziel haben, also Computer, Netzwerke, Rechenzentren etc. Besonders sensibel sind dabei Infrastrukturen, die als „kritisch“ gelten, also für das Gemeinwesen fundamental sind. Dazu gehören u.a. die Sektoren Energie, Verkehr, Gesundheit und Telekommunikation. Unternehmen, die unter die sog. BSI-Kritisverordnung fallen, müssen deshalb besonders hohe Ansprüche an ihre IT-Sicherheit stellen. Aber auch jenseits der gesetzlichen Anforderungen müssen sich Unternehmen ernsthaft Gedanken machen, wie sie sich aufstellen, um Hackerangriffen etwas entgegensetzen zu können.

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Aus – Schluss – Vorbei: wir machen Ferien

(c) Martin Beckmann

(c) Martin Beckmann

Liebe Leser des Energieblogs,

immer wenn wir Sie direkt ansprechen, ahnen Sie schon, dass wieder ein halbes Jahr vorüber sein muss. Zum Jahresende und zur Sommerpause halten wir inne, reflektieren ein wenig, manchmal blicken wir aus, und dann freuen wir uns auf ein wenig Ferien.

Heute wollen wir Sie nicht mit einem Ausblick auf das zweite Halbjahr ermüden. Belassen wir es damit: Da kommt so Einiges. Stattdessen haben wir mal in unsere Analyse-Tools geschaut, weil wir neugierig waren, welche Blogthemen bei Ihnen denn wohl so gut ankamen – bislang im aufregenden Jahr 2015.

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Wenn das Hertz höher schlägt – Novelle der Systemstabilitätsverordnung

(c) BBH

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In Deutschland und Europa liegt die Netzfrequenz bei ca. 50 Hertz. Aber was passiert, wenn im Frühling die Sonne lacht und gleichzeitig der Wind pustet, zu diesem Zeitpunkt aber kaum jemand Strom aus dem Netz entnimmt? Dann wird womöglich das Netz instabil, weshalb Photovoltaik(PV)-Anlagen mit Frequenzschutzeinrichtungen ausgerüstet werden müssen. Jetzt hat der Gesetzgeber nachgelegt: Seit dem 14.3.2015 trifft die Nachrüstungspflicht auch Biomasse-, Wind-, Wasser- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen.

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