Weihnachtsgeschenke an Geschäftsfreunde: „Was befiehlt das Steuerrecht?“

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Zum Jahresende ist es üblich, Geschenke an Geschäftsfreunde zu verteilen. Kann man die Aufwendungen dafür als Betriebsausgaben absetzen? Für diese Frage sind die nachfolgenden Punkte von großer Bedeutung:

  1. Geschenke an Geschäftsfreunde sind nur bis zu einem Wert von 35 Euro netto ohne Umsatzsteuer pro Jahr und pro Empfänger abzugsfähig (§ 4 Abs. 5 EStG).
  2. Nichtabziehbare Vorsteuer (z.B. bei Versicherungsvertretern, Ärzten) ist in die Ermittlung der Wertgrenze mit einzubeziehen. In diesen Fällen darf der Bruttobetrag (inklusive Umsatzsteuer) nicht mehr als 35 Euro betragen.
  3. Es muss eine ordnungsgemäße Rechnung vorhanden sein. Der Schenker muss auf dieser den Namen des Empfängers vermerken. Bei Rechnungen mit vielen Positionen sollte eine gesonderte Geschenkeliste mit den Namen der Empfänger sowie der Art und der Betragshöhe des Geschenks gefertigt werden.
  4. Schließlich müssen diese Aufwendungen auf ein besonderes Konto der Buchführung „Geschenke an Geschäftsfreunde“, getrennt von allen anderen Kosten, gebucht werden.

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Inventur am Bilanzstichtag: Was man wissen und beachten muss

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Das Jahresende nähert sich, und daher wird es wieder Zeit für eine Erinnerung: Alle Kaufleute, die nach den handelsrechtlichen oder steuerlichen Vorschriften Bücher führen und im Laufe des Wirtschaftsjahres keine permanente Inventur vornehmen, müssen dies zum Ende des Wirtschaftsjahres tun (die Inventurvorschriften ergeben sich aus den §§ 240241 HGB und den §§ 140141 AO). Ohne eine solche Bestandsaufnahme am Bilanzstichtag ist die Buchführung des Unternehmens nicht ordnungsgemäß. Vermögensgegenstände steuerlich zu ihrem Teilwert abzuschreiben geht dabei nur, wenn es sich um eine voraussichtlich dauernde Wertminderung handelt. Diese Voraussetzungen müssen zu jedem Bilanzstichtag neu nachgewiesen werden. Das ist bei der Inventur zu berücksichtigen.

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Geschenke an Geschäftsfreunde, TEIL1

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Zum Jahresende ist es üblich, Geschenke an Geschäftsfreunde zu verteilen. Wer dafür Geld ausgibt, will die Kosten wenigstens von der Steuer absetzen. Damit das aber geht, muss man einige Punkte beachten:

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„Frühjahrsputz“ – Sortieren, Entstauben und Aufpolieren im Tarif-Portfolio

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Alljährlich kommt – oft erst in den letzten Monaten des Jahres – die Zeit der großen Hektik unter den Vertriebskollegen: Abgaben, Umlagen, Kostenpositionen – wann final, wie einkalkulieren? Kundengruppen, Tarife, Preismaßnahmen – bei welchen Kunden, welche Anpassungen, wie umsetzen?

Wegen des großen Zeitdrucks zum Jahresende werden oft aus den Daten, die gerade verfügbar sind, nur grobe, überschlägige Berechnungen angestellt. Dies birgt Gefahren: Tarife werden unsachgemäß angepasst, auf Kosten der eigenen Wettbewerbsfähigkeit.

Wohl dem, der über das Jahr gut vorgesorgt und die Vertriebssteuerung und die involvierten innerbetrieblichen Prozesse auf Kurs gebracht hat. Warum gönnen Sie Ihrem Tarif-Portfolio nicht einen „Frühjahrsputz“?

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Das Jahresende naht: Wie versteuert man Geschenke an Geschäftsfreunde?

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Zum Jahresende ist es üblich, Geschenke an Geschäftsfreunde zu verteilen. Kann man die Kosten dafür als Betriebsausgaben von der Steuer abziehen? Das hängt von einer Reihe komplizierter Voraussetzungen ab:

  • Geschenke an Geschäftsfreunde sind nur bis zu einem Wert von 35 Euro netto ohne Umsatzsteuer pro Jahr und pro Empfänger abzugsfähig (§ 4 Abs. 5 EStG).

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