Wettbewerb um Flexibilität in den neuen Strommarktdesigns

(c) BBH

(c) BBH

Wie kann man durch mehr Flexibilität die Netze stabiler machen? In unserer Reihe unter der Überschrift „Stabilität durch Flexibilität“ haben wir uns bisher zunächst mit der Verbraucherseite beschäftigt: In Teil 1 ging es mit dem Demand-Response-System und der Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (AbLastV) um zwei interessante Möglichkeiten, den Energieverbrauch flexibler zu machen. In Teil 2 haben wir darüber nachgedacht, dass man eigentlich Flexibilität durch einen Energie-FlexScore einheitlich messbar machen müsste. In unserem heutigen  Teil 3 widmen wir uns nun der Erzeugerseite.

Weiterlesen

Plädoyer für einen Energie-Flexscore

(c) BBH

(c) BBH

Zahlen sind  praktisch. Zum Beispiel ermöglichen sie uns ein Gefühl für Mengen und Größen, ohne dass wir die Dinge sehen, fühlen oder wiegen müssen. Sie erleichtern uns auch die Kommunikation, denn eine Aussage wie „Er ist 1,83 Meter groß“, ist leichter mitzuteilen (und deutlich präziser!) als „Er war etwas größer als Jürgen, aber kleiner als der Türrahmen, ich würde sagen, er war ungefähr eine Handbreit größer als ich …“. Im Laufe der Jahrtausende hat der Mensch gelernt, vieles zu messen und mit Zahlen zu versehen. Selbst Psychologen und Soziologen forschen vielfach quantitativ. Zahlen ermöglichen uns zu vergleichen – damit aber auch zu bewerten und zu priorisieren. Ein Abiturdurchschnitt von 1,5 ist besser als einer von 2,9. Und wenn es nur beschränkte Studienplätze gibt, darf sich die Abiturientin mit 1,5 bessere Hoffnungen machen als ihre Mitschülerin mit 2,9.

Weiterlesen