Netzagentur will Zielmodell der Marktkommunikation festlegen

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Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 15.6.2018 ein Festlegungsverfahren zum Zielmodell der Marktkommunikation im Stromsektor eröffnet („MaKo 2020“). Das Interimsmodell dazu hatte die BNetzA bereits Ende 2016 festgelegt, um für den Übergangszeitraum vom 1.10.2017 bis maximal zum 31.12.2019 (vgl. § 60 Abs. 2 Satz 2 MsbG) einen Datenaustausch aus intelligenten Messsystemen (iMS) sicherstellen zu können, ohne bereits auf die sog. sternförmige Marktkommunikation (vgl. § 60 Abs. 2 Satz 1 MsbG) zurückgreifen zu müssen.

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Teuer, riskant und hinderlich: Schnittstellenprobleme zwischen Verbrauchsabrechnung und Energiemengenbilanzierung

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Eine Reihe von Energieversorgungsunternehmen sehen sich im Augenblick mit Aufsichtsverfahren und teilweise sogar Zwangsgeldandrohungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) konfrontiert. Der Grund ist ein Schnittstellenproblem in der Datenverarbeitung: Beim Einsatz von unterschiedlichen Verbrauchsabrechnungs- (VA) und Energiedatenmanagementsystemen (EDM) treten Fehler auf. Das ist nicht nur im Tagesgeschäft lästig, sondern sowohl rechtlich als auch finanziell riskant. Mit Einführung der zählpunktscharfen Mehr-/Mindermengenabrechnung 2.0 wird sich die Bedeutung der Integration von VA und EDM deutlich erhöhen.

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