10 Punkte für die deutsche Energiepolitik

(c) BBH

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In unserem Newsletter berichteten wir jüngst über die energiepolitischen Entwicklungen des vergangenen sowie des gerade begonnen Jahres, bei denen die Energiewende und der Klimaschutz im Zentrum des Interesses stehen. Mit der Energiewende soll die Energieversorgung sicherer und umweltfreundlicher werden, dabei aber gleichzeitig auch bezahlbar bleiben. Zur Umsetzung dieser ehrgeizigen Ziele hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Mitte 2014 eine 10-Punkte-Energie-Agenda aufgestellt, die auflistet, was sich die Bundesregierung für die aktuelle 18. Legislaturperiode vornimmt und wie die Handlungsfelder zeitlich und inhaltlich miteinander verzahnt sind.

Vor kurzem hat das Ministerium diese Agenda zum zweiten Mal fortgeschrieben. Dabei hat es die aktuellen Entwicklungen berücksichtigt. Welche Ziele wurden in der Vergangenheit erreicht und wo besteht zusätzlicher Handlungsbedarf?

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Der Referentenentwurf eines Strommarktgesetzes hält (noch) nicht, was das Weißbuch verspricht

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Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat sich zum Ziel gesetzt, in Zeiten gewandelter energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen auch künftig die Basis für eine sichere, preiswürdige, klimafreundliche und effiziente Stromversorgung zu schaffen. Nach dem Grün– und dem Weißbuch (wir berichteten) liegt nun ein erster Entwurf eines Gesetzespakets zum Strommarkt vor. Was steht drin? Was sind die Hintergründe? Und was ist davon zu halten?

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Vom Hölzchen aufs Stöckchen: Lex Irsching war kartellrechtswidrig

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Kraftwerksbetreiber in Deutschland haben es dieser Tage wahrlich nicht leicht. Brüssel zwingt die Erneuerbaren, ihr künftiges Geschäftsmodell zu überdenken, die konventionellen Erzeuger, die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit des Betriebs ihrer Anlagen – ob der Entwicklung der Stromgroßhandelspreise – in Frage zu stellen. Das Dilemma besteht darin, dass in Zeiten volatiler Einspeisung regenerativen Stroms, konventionelle Erzeugungsanlagen – gerade im Spitzlastbereich – für eine sichere Stromversorgung notwendig sind, andererseits sie sich aber unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen vielfach nicht wirtschaftlich betreiben lassen. Viele Kraftwerksbetreiber wollen ihre Anlagen stilllegen.

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Wovon wir reden, wenn wir von Energiehandel reden: Im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der EEX Peter Reitz

(c) EEX

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Beschäftigt man sich mit dem europäischen Energiehandel, so richtet sich der Fokus früher oder später zwangsläufig auf die European Energy Exchange (EEX), dem führenden Energiehandelsplatz in Europa. Bei einer Interviewreihe zum Thema Energiehandel darf deshalb auch ein Vertreter der EEX nicht fehlen. Mit Peter Reitz haben wir niemanden geringeren als den Vorstandsvorsitzenden der EEX für ein Gespräch gewinnen können. Peter Reitz hält diese Position seit August 2011 inne. Seine Karriere startete der Diplom-Mathematiker als Produktmanager bei der Deutsche Börse AG in Frankfurt. Bevor er bei der Terminbörse Eurex sein Amt als Mitglied des Vorstands antrat, arbeitete er von 2000 bis 2001 bei Dow Jones Indexes in New York.

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„Ein Händler wird nur ein einziges Mal seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen können“ – ein Interview mit Dr. Thomas Pilgram

(c) Jörg Lange/Die Bildermanufaktur

(c) Jörg Lange/Die Bildermanufaktur

Wie geht es mit dem Ener­gie­han­del wei­ter? Diese Frage möch­ten wir an die­ser Stelle nicht selbst ein­schät­zen, son­dern von schlauen Köp­fen der Energiehandels-Branche beant­wor­ten las­sen. Unsere lose Interview-Serie, mit der wir unsere Studie zur Zukunft des Energiehandels, begleiten (mehr dazu hier: dt./engl.), führen wir heute mit Dr. Thomas Pilgram fort. 

Dr. Thomas Pilgram begann seine energiewirtschaftliche Karriere bei der Strombörse EEX, wo er das Business Development verantwortete. Danach leitete er das Deutschlandgeschäft der Bergen Energi bevor er sich dem Thema Grünstromdirektvermarktung bei der Q-Cells und der daraus entstehenden heutigen Clean Energy Sourcing widmete. 

Wir freuen uns, dass wir Dr. Pilgram für unsere Serie zur Zukunft des Ener­gie­han­dels gewin­nen konnten.

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Was tun, damit das Licht nicht ausgeht?

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Jahrelang hat sich kaum jemand für Netzstabilität interessiert. Die Energiewende als Ziel war präsent; über den Weg dahin zerbrach man sich nur vereinzelt den Kopf. Doch nun ändert sich das: In den vergangenen Wochen hat es die Frage, ob uns womöglich das Licht ausgeht, unter die populärsten Themen von Politik und Medien geschafft. Dabei ist die Netzstabilität eine der größten Baustellen.

Als hätte man es Monate zuvor schon gewusst, lud Becker Büttner Held einen Tag vor dem Energiegipfel im Kanzleramt zum Parlamentarischen Abend in den Kaisersaal der Parlamentarischen Gesellschaft ein. Das Thema des Parlamentarischen Abends war die Vielzahl an verschiedenen, teils sehr innovativer Ideen, um das Netz stabil zu halten. Parallel schmiedeten die Übertragungsnetzbetreiber und Fernleitungsbetreiber an den großen Netzentwicklungsplänen (NEP) (siehe unser Blog v. 1.6.2012). Dass das Thema interessiert, sah man beim Parlamentarischen Abend: Trotz strahlenden Sonnenscheins wollten sich über 200 Teilnehmer, darunter Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen, Energieversorger, Industrieunternehmen, Verbände und Behörden die Gelegenheit nicht entgehen lassen, in reger Diskussionsrunde nach Lösungen für diese enormen Herausforderungen zu suchen.

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