Pleitegeier in der Energiewirtschaft?

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Die Liste ist lang und wird immer länger: TelDaFax (wir berichteten), FlexStrom (wir berichteten), Care-Energy (wir berichteten), Energieagenten (wir berichteten), e:veen Energie eG, Deutsche Erdgas Versorgungs GmbH, DEG Deutsche Energie GmbH. Jetzt kam auch noch die BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH hinzu zu der Liste von insolventen Unternehmen im Energiesektor. Was ist los? Sind Energieversorger besonders anfällig für eine Insolvenz? Und was bedeutet das für die Geschäftspartner der Versorger?

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Der Preis am Strommarkt steigt – Was nun?

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was sich als erfolgreich erweist, das wiederholt er gerne. Das gilt auch für alle, die für Unternehmen die Beschaffung der erwarteten Strombedarfsmengen koordinieren. Zur verinnerlichten und liebgewordenen Praxis der vergangenen Jahre ist es geworden, den Langfristchart des Jahresbandes auszudrucken, an die Büro-Pinnwand zu heften und aus 3 Meter Abstand auf die Notierungen zu schauen. Eine Linie von links oben nach rechts unten signalisiert bekanntes Terrain und ist Gewohnheitstieren in Fleisch und Blut übergegangen. So weit so gut, Beschaffungsstrategie erledigt.

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Scrabbeln Sie gerne? Dann werden Sie demnächst punkten.

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Im Energiehandel (16 Punkte) sind viele Unternehmen seit Oktoberbeginn mit der Umsetzung der REMIT (7 Punkte) beschäftigt. Dann gibt es Neues in der MiFID (10 Punkte). Mit der EMIR (6 Punkte) geht es weiter, denn insbesondere ESMA (6 Punkte) hat ein bisschen was evaluiert. Das Kleinanlegerschutzgesetz (39 Punkte) und die Vierte Geldwäscherichtlinie (49 Punkte) sind in Kraft getreten. Und vieles anderes ist geschehen, das Sie in unserem Newsletter (22 Punkte) nachlesen können, wenn Sie nicht gerade am Spielbrett gewinnen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Ines Zenke/Dr. Christian Dessau

PS: Sie interessiert dieses Thema, dann schauen Sie gern hier.

Warum die deutsch-österreichische Preiszone im Strommarkt nicht aufgegeben werden sollte

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Die Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden – besser bekannt unter ACER (Agency for the Cooperation of Energy Regulators) – hat sich am 23.9.2015 für ein Ende der gemeinsamen deutsch-österreichischen Preiszone im Strommarkt ausgesprochen. Das kam nicht gänzlich unerwartet, hat aber trotzdem teilweise heftige Reaktionen nach sich gezogen. Prof. Dr. Ines Zenke und Dr. Christian Dessau, Rechtsanwälte und Partner bei Becker Büttner Held, stehen Rede und Antwort zur rechtlichen und politischen Bewertung dieses Vorstoßes.

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Wie verändert die Energiewende den Stromhandel? Unsere neue Studie gibt Antworten

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Alle reden von der Energiewende. Erneuerbare Energien und dezentrale Quellen – diese beiden Mega-Trends sind in aller Munde. Überall wird diskutiert, wie sie die Stromerzeugung, die Netze und den Verbrauch verändert haben und weiter verändern werden. Weniger oft ist aber von den Auswirkungen auf den Energiehandel die Rede.

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„Der kurzfristige Handel wird eine immer größere Rolle spielen“ – ein Interview mit Oliver Maibaum

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Wie geht es mit dem Energiehandel weiter? Diese Frage möchten wir an dieser Stelle nicht selbst einschätzen, sondern von führenden Köpfen der Energiehandels-Branche beantworten lassen. Vor zwei Wochen hat ein Gespräch mit Stefan Judisch und Dr. Markus Krebber den Startschuss für unsere lose Interview-Serie gegeben, mit der wir unsere Stu­die zur Zukunft des Ener­gie­han­dels begleiten. (Wenn Sie an der Studie teil­neh­men möch­ten, fin­den Sie wei­tere Infor­ma­tio­nen und den Fra­gen­bo­gen hier (dt./engl.)).
Heute möchten wir den Diplom-Politologen Oliver Maibaum zu Wort kommen lassen.

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Der EFET-Rahmenvertrag – das unbekannte Wesen?

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Kein Vertragswerk im Großhandel mit Strom und Gas ist weiter verbreitet als die von der European Federation of Energy Traders (EFET) herausgegebenen Standardverträge. Gleichwohl scheuen sich gerade (kleine) Stadtwerke, aber auch Industrieunternehmen vor dem Abschluss eines solchen EFET-Vertrages; sie halten ihn für zeitaufwendig, mühsam und risikobehaftet. Zu Recht?

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