Wärmewende im Immobiliensektor: Was der Methodenwechsel in der Primärenergiebewertung von Wärmenetzen bedeutet

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Soviel ist sicher: Die Immobilienwirtschaft und die Energieversorger werden mit wachsenden Anforderungen konfrontiert, die Energieversorgung von Gebäuden effizienter zu machen. Das gilt vor allem für den Jahres-Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung des Gebäudes nach der Energieeinsparverordnung (EnEV). Diese Anforderung kann man auf zwei Wegen erfüllen, durch baulichen Wärmeschutz und durch die Qualität der Wärme- und Kälteversorgung, beschrieben über den Primärenergiefaktor. Primärenergiefaktoren bewerten die Energiequellen für die Versorgung von Gebäuden nach ihrer Herkunft und stellen zur Erfüllung der Anforderungen einen wesentlichen Hebel dar.

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Kommunale Unternehmen als Akteure einer nachhaltigen Stadtentwicklung – ein Interview mit Peter Kadereit

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Kommunale Unternehmen sind wichtige Infrastrukturdienstleister in Deutschland, die Impulse für die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung der Städte und Gemeinden geben. Dazu gehört es auch, den eigenen Mitarbeitern erschwinglichen Wohnraum anbieten zu können, findet Peter Kadereit, der das Immobiliengeschäft bei den Stadtwerken München (SWM) leitet.

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Insolvenzantrag der FlexGas GmbH: letzte FlexStrom-Tochter gibt auf

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Mutter und zwei Töchter hatten bereits Insolvenz angemeldet (wir berichteten), jetzt scheitert auch die letzte Tochter des FlexStrom-Konzerns. Letzten Donnerstag wurde über das Vermögen der FlexGas GmbH das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der gleiche berufen wie für die anderen Flex-Gesellschaften, Herr Rechtsanwalt Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger aus Berlin.

Letzter Auslöser der Insolvenz war der Rückzug eines Hoffnungsträgers: Anfang der Woche trat die Schweizer Ako Capital, die FlexGas übernehmen wollte, vom Kaufvertrag zurück. Die FlexGas GmbH verblieb somit im insolventen FlexStrom-Konzern. Auf den Insolvenzantrag waren die meisten Marktteilnehmer also bereits vorbereitet. Die Marktgebietsverantwortlichen beendeten kurzfristig die Bilanzkreisverträge, die Ausspeisenetzbetreiber kündigten entsprechend die Lieferantenrahmenverträge – nach dem Scheitern der FlexStrom kurz zuvor fast schon Routine.

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Green Building – Immobilienprojekte ressourcenschonend gestalten

Immobilien sind der Schlüssel zum Klimaschutz: Rund 40 % des deutschen Energieverbrauchs und rund ein Drittel der CO2-Emissionen entfallen auf den Gebäudebereich. Gleichzeitig lässt sich im Gebäudebestand besonders viel Energie einsparen. Der Gesetzgeber hat dies erkannt und einerseits entsprechende Pflichten für die Immobilieneigentümer eingeführt bzw. verschärft, andererseits die Förderung der dezentralen, Klima schonenden Energieerzeugung im Gebäude selbst verbessert. Auch die Immobilienbranche war nicht untätig: Sie hat Zertifizierungssysteme entwickelt, mit denen nachhaltige Immobilienprojekte ausgezeichnet werden können. Weiterlesen