Wie verändert die Energiewende den Stromhandel? Unsere neue Studie gibt Antworten

(c) BBH

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Alle reden von der Energiewende. Erneuerbare Energien und dezentrale Quellen – diese beiden Mega-Trends sind in aller Munde. Überall wird diskutiert, wie sie die Stromerzeugung, die Netze und den Verbrauch verändert haben und weiter verändern werden. Weniger oft ist aber von den Auswirkungen auf den Energiehandel die Rede.

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Neue Börsen-Indizes für den Strommarkt 2.0

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Die Energiewende fordert den Teilnehmern des Energiemarktes eine Menge ab. Sie müssen sich immer flexibler auf neue Entwicklungen am Strommarkt einstellen. So werden Bilanzkreisverantwortliche von der Bundesnetzagentur (BNetzA) immer stärker in die Pflicht genommen ihre Bilanzkreise durch verbesserte Prognosen und kurzfristigen Handel viertelstündlich glattzustellen. Dies führte in den vergangenen Jahren dazu, dass der sehr kurzfristige Intraday-Handel für die Marktteilnehmer immer wichtiger wird.

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Ein Stresstest, kein Weltuntergang: die Sonnenfinsternis 2015

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Eigentlich sind es nur ein paar Minuten, während deren der Schatten des Mondes über die Erdkugel wandert. Aber in den Medien warf die Sonnenfinsternis über Wochen ihre Schatten voraus (wir berichteten) – und das aus gutem Grund: Was letzten Freitag gegen 9.30 Uhr begann und bis 12.00 Uhr dauerte, gab letztlich Gewissheit darüber, dass die deutsche Stromversorgung einem solchen Sonderereignis standhalten kann. Und das, obwohl das Worst-Case-Szenario eingetreten war: Ein unbewölkter, sonnenreicher Tag in weiten Teilen Deutschlands, der dafür prädestiniert war, das deutsche Stromnetz einem Härtetest zu unterziehen. Als 1999 die letzte Sonnenfinsternis in Deutschland zu beobachten war, waren damals lediglich 70 MW Photovoltaik(PV)-Leistung installiert. Heute sind es rund 39.000 MW. Da konnte man schon ins Grübeln kommen, ob das Ausbleiben der Sonnenstrahlen und damit der PV-Einspeisung ausreichend kompensiert werden kann.

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„Ein Händler wird nur ein einziges Mal seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen können“ – ein Interview mit Dr. Thomas Pilgram

(c) Jörg Lange/Die Bildermanufaktur

(c) Jörg Lange/Die Bildermanufaktur

Wie geht es mit dem Ener­gie­han­del wei­ter? Diese Frage möch­ten wir an die­ser Stelle nicht selbst ein­schät­zen, son­dern von schlauen Köp­fen der Energiehandels-Branche beant­wor­ten las­sen. Unsere lose Interview-Serie, mit der wir unsere Studie zur Zukunft des Energiehandels, begleiten (mehr dazu hier: dt./engl.), führen wir heute mit Dr. Thomas Pilgram fort. 

Dr. Thomas Pilgram begann seine energiewirtschaftliche Karriere bei der Strombörse EEX, wo er das Business Development verantwortete. Danach leitete er das Deutschlandgeschäft der Bergen Energi bevor er sich dem Thema Grünstromdirektvermarktung bei der Q-Cells und der daraus entstehenden heutigen Clean Energy Sourcing widmete. 

Wir freuen uns, dass wir Dr. Pilgram für unsere Serie zur Zukunft des Ener­gie­han­dels gewin­nen konnten.

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Einführung der Viertelstundenauktion der EPEXSPOT – ein Grund zum Feiern

(c) Martin Beckmann

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Bilanzkreisverantwortliche sind vertraglich verpflichtet, ihre Leistungsbilanz im Viertelstundentakt auszugleichen. Darauf weist die Bundesnetzagentur (BNetzA) immer wieder ausdrücklich hin (wir berichteten). Und das laufende Konsultationsverfahren zu den Änderungen des Bilanzkreisvertrags unterstreicht ebenfalls die Notwendigkeit des Viertelstundenausgleichs. Wer gegen diese Pflicht verstößt, kann durch die BNetzA sanktioniert werden. Das ist für viele Marktteilnehmer, die nicht über das nötige hoch spezialisierte Personal und die nötige Infrastruktur verfügen, ein großes Problem. Doch jetzt schafft eine lang erhoffte Lösung Abhilfe.

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