Gasnetzbetreiber müssen Sprachkurs buchen

(c) BBH

(c) BBH

Muss man eine gemeinsame Sprache haben, um miteinander reden zu können? Anders als für die EU mit ihren 23 Amtssprachen scheint für Gasnetzbetreiber die Antwort künftig „Ja“ zu sein.

Gasnetzbetreiber kommunizieren elektronisch mit den Marktgebietsverantwortlichen und tauschen Daten aus. Die so genannte EDI-Kommunikation bleibt eine Herausforderung, gerade für nachgelagerte Netzbetreiber. Erforderlich ist eine IT-Umgebung, welche die entsprechenden Nachrichten verstehen und verarbeiten kann – aktuell Nachrichten im Format EDIFACT, meist übermittelt via E-Mail. Doch jetzt hat der Verband der Europäischen Fernleitungsnetzbetreiber (ENTSOG) Ende Februar den Entwurf  für den Netzkodex Interoperabilität und Datenaustausch zur Konsultation gestellt.

Weiterlesen

Der kurzfristige Kapazitätsmarkt Gas: Kommt er oder nicht? Oder doch, aber später?

(c) BBH

Die zweite Phase der Umsetzung des Kapazitätsmanagements im Gasbereich steht an: Zum 1.4.2012 soll der kurzfristige Kapazitätsmarkt mit Leben gefüllt werden (§§ 4 und 5 des Standardkapazitätsvertrages der KARLA Gas). Danach sollen Händler nicht genutzte oder anderweitig vermarktete Kapazitäten an die Fernleitungsnetzbetreiber zurückgeben müssen und die Re-Nominierungsmöglichkeiten beschränkt werden (10 Prozent der gebuchten Kapazität). Die Fernleitungsnetzbetreiber müssen die dadurch frei werdenden Kapazitäten über die Prisma (vormals TRAC-X) gebündelt auf fester Basis „day ahead“ verauktionieren – zum Startpreis von Null Euro! (wir berichteten).

Weiterlesen