Störfeuer im Land der aufgehenden Sonne

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Japan und seine Bevölkerung haben es nicht leicht. Seit im März 2011 im Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi drei Reaktoren schmolzen, große Teile Japans und des Ozeans radioaktiv verseuchten und ganze Landstriche dauerhaft unbewohnbar machten, ist das Land mit seinen gut 127 Mio. Einwohnern aufgewühlt. Auch die Energiewelt steht vor enormen Aufgaben: Die Abkehr von der Kernkraft muss bewältigt, der Ausbau von Erneuerbaren Energien vorangetrieben werden. Doch alte Seilschaften und eine immer noch nicht entflochtene Energiewirtschaft gefährden dieses Ziel. Das bringt auch Investitionen deutscher Unternehmen vor allem im Photovoltaik-Sektor in Gefahr. Hier wird es notwendigerweise zu Schiedsgerichtsverfahren auf der Grundlage der Energy Charter kommen müssen, sollte die Politik nicht einlenken.
(engl. Fassung)
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Die Europäische Kommission und ihr Traum vom sicheren Atomstrom

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Die Europäische Kommission sieht nach wie vor auch für Atomstrom eine Zukunft. Das ist spätestens seit der im Dezember letzten Jahres veröffentlichten „Roadmap 2050“ kein Geheimnis mehr. Darin wird – je nach Szenario – teils ein Anteil von 18 Prozent Atomstrom an der gesamten Stromversorgung in 2050 angenommen, was verglichen mit den heutigen 14 Prozent sogar einen Anstieg bedeuten würde. Auch weist die Kommission immer wieder darauf hin, dass dieser Anteil je nachdem, wie sich die Mitgliedsstaaten selbst entscheiden, sogar höher sein könnte.

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