OLG Nürnberg prüft erst- und einmalig den Preissockel der Grundversorgung

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Am 15.6.2012 hat das OLG Nürnberg eine Entscheidung getroffen, die in mehrerer Hinsicht Fragen aufwirft. Dabei war der Anlass des Rechtsstreits noch nicht ungewöhnlich: Ein Kunde der Gas-, Strom- und Wasserversorgung hatte sämtlichen Preisen widersprochen und einen Teil der berechneten Entgelte einbehalten. Als er schließlich für Lieferungen in den Jahren 2005 bis 2008 mit einigen Tausend Euro im Rückstand war, erhob der Versorger Zahlungsklage beim Landgericht Nürnberg-Fürth (Az. 3 O 3188/10) – und bekam weitgehend Recht.

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