Kundendatenschutz am Telefon: VG Berlin schränkt Opt-in-Abfragen ein

(c) BBH

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Die Kundenbindung fördern ist immer eine gute Idee – aber nur innerhalb enger datenschutzrechtlicher Grenzen. Energieversorger, die bei belieferten Kunden im Rahmen von Telefongesprächen zur „Kundenzufriedenheit“ fragen, ob der Kunde mit weiteren Anrufen, SMS oder E-Mails zur Unterbreitung potentiell interessanter Angebote einverstanden ist, handeln rechtswidrig – wenn der Kunde nicht vorher eine Einwilligung dazu gegeben hat. Das ist die Konsequenz aus einem neuen Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) Berlin, das solche so genannte Opt-In-Abfragen ohne vorherige Einwilligung der Kunden für datenschutzrechtlich unzulässig hält.

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