Heute wissen, was morgen kommt: News zum Emissionshandel und Umweltrecht

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Der Emissionshandel ist nicht unbedingt dafür bekannt, transparente, eindeutige und unmissverständliche Regelungen für die betroffenen Unternehmen vorzugeben. Die schlechte Nachricht: Daran können wir (im Moment) leider nichts ändern. Die gute Nachricht: Unser Newsletter zum Emissionshandel ist da viel anwenderfreundlicher und klar strukturiert in: wichtige Gerichtsentscheidungen, Vorbereitungen der 4. Handelsperiode und Auswirkungen des Brexit. Im Bereich Umweltrecht geht es schließlich um die Novellierungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) und der Verwaltungsvorschrift Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft). Alles klar? Klar!

Ansprechpartner: Dr. Ines Zenke/Dr. Miriam Vollmer/Carsten Telschow

Den Menschen ein Wohlgefallen?

(c) Martin Beckmann

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Kurz vor Weihnachten wird die Welt besinnlich. In den Wohnzimmern werden Weihnachtsbäume geschmückt, hölzerne Pyramiden drehen sich über roten und goldenen Kerzen, und vor lauter Weihnachtsfreude wollen nicht wenige über Paris einen goldenen Stern des Klimaschutzes gesehen haben. Doch verspricht das Paris Agreement, das auf der 21. Weltklimakonferenz abgeschlossen wurde, wirklich die Erlösung von den Sünden der Welt? Kommt der seit der gescheiterten Konferenz von Kopenhagen siechende Klimaschutz nun doch wieder auf die Beine? Immerhin, mit dem Bekenntnis, den Anstieg der Erderwärmung bis zum Jahr 2100 auf deutlich weniger als 2 Grad zu begrenzen, optimaler Weise sogar auf nur 1,5 Grad, haben sich die Parteien der Klimarahmenkonvention ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. Es ist auch nicht zu unterschätzen, dass diesmal so gut wie alle Staaten eigene Verpflichtungen akzeptiert haben. Während in dem hoch gelobten Kyoto-Protokoll nur einige Staaten, nämlich die klassischen Industriestaaten, Minderungspflichten trugen, haben sich nun so gut wie alle Staaten eigene Ziele gesetzt und gemeldet, was sie für die Begrenzung der Erderwärmung tun möchten.

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Aus – Schluss – Vorbei: wir machen Ferien

(c) Martin Beckmann

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Liebe Leser des Energieblogs,

immer wenn wir Sie direkt ansprechen, ahnen Sie schon, dass wieder ein halbes Jahr vorüber sein muss. Zum Jahresende und zur Sommerpause halten wir inne, reflektieren ein wenig, manchmal blicken wir aus, und dann freuen wir uns auf ein wenig Ferien.

Heute wollen wir Sie nicht mit einem Ausblick auf das zweite Halbjahr ermüden. Belassen wir es damit: Da kommt so Einiges. Stattdessen haben wir mal in unsere Analyse-Tools geschaut, weil wir neugierig waren, welche Blogthemen bei Ihnen denn wohl so gut ankamen – bislang im aufregenden Jahr 2015.

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Ein Nachfolger für Kyoto?

(c) BBH

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Die Emission von Treibhausgasen abzusenken ist einer der Schlüssel, den Klimawandel zu bremsen. Mehr als ein Jahrzehnt dauert der Kampf um verbindliche Reduktionsziele schon an. Das Ziel ist weiterhin klar: Die Erderwärmung soll auf höchstens 2 °C begrenzt werden. Der Weg dorthin ist jedoch immer noch fraglich. Das gilt auch für die bevorstehende Klimakonferenz in Paris.

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Klimagipfel ringt sich zu einer Verlängerung des Kyoto-Protokolls bis 2020 durch

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Auf der UN-Klimakonferenz in Doha wurde am 8.12.2012 zumindest ein Mini-Kompromiss erzielt: Das Kyoto-Protokoll wird bis Ende 2020 verlängert. Das setzte die Präsidentschaft der Konferenz am vergangenen Samstag – manche sagen quasi im Alleingang – durch.

Russland, Polen und die Ukraine hatten zunächst die Verlängerung mehrere Stunden lang blockiert. Grund hierfür war der Umgang mit überschüssigen Emissionszertifikaten aus der ersten Kyoto-Periode, die Ende 2012 endet: Der CO2-Ausstoß der osteuropäischen Länder war wegen des Einbruchs ihrer Industrie nach der Wende extrem gesunken. Dementsprechend sind dort noch viele Emissionsberechtigungen vorhanden, so genannte hot air, mit denen die fraglichen Länder jetzt weiterhin handeln wollen.

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