Forderungsmanagement für mein Unternehmen: Worauf kommt es an?

(c) BBH

Wenn der Kunde nicht zahlt, geht dem Unternehmen Liquidität verloren. Das tangiert die unternehmerische Planung und Beweglichkeit. Ohne ein effizientes Konzept, um Zahlungsausfälle zu vermeiden und ausstehende Forderungen zu realisieren, kann kein Unternehmen dauerhaft erfolgreich sein. Jedes Unternehmen sollte sich daher mit dem Thema Forderungsmanagement beschäftigen.

Weiterlesen

Wer nicht bezahlt wird und untätig bleibt, ist selber schuld

(c) BBH

Sie kennen das. Die Geschäfte laufen grundsätzlich gut, die Auftragsbücher sind voll, aber die Kunden zahlen einfach nicht. Damit sind Sie nicht alleine: Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Kreditversicherung Euler Hermes mit dem Titel „Payment Behaviour“ warten weltweit Unternehmen auf ihr Geld. Dies liegt (auch) daran, dass die Kontrolle von Zahlungseingängen gerne vernachlässigt wird. Nach der Studie lag die Wartezeit in Deutschland bei immerhin 54 Tagen. Das sei zwar immer noch weniger als der internationale Schnitt von 66 Tagen Wartezeit. Doch der Trend zeigt nach unten. Seit letztem Jahr ist laut Studie ein weiterer Tag Verzögerung hinzugekommen. Euler Hermes geht davon aus, dass sich dieser Trend noch fortsetzen wird. Die gute Konjunktur verleite Unternehmen zu mehr Vertrauen und dadurch zu einer toleranteren Kontrolle der Zahlungseingänge.

Weiterlesen

„Der kurzfristige Handel wird eine immer größere Rolle spielen“ – ein Interview mit Oliver Maibaum

(c) Maibaum

(c) Maibaum

Wie geht es mit dem Energiehandel weiter? Diese Frage möchten wir an dieser Stelle nicht selbst einschätzen, sondern von führenden Köpfen der Energiehandels-Branche beantworten lassen. Vor zwei Wochen hat ein Gespräch mit Stefan Judisch und Dr. Markus Krebber den Startschuss für unsere lose Interview-Serie gegeben, mit der wir unsere Stu­die zur Zukunft des Ener­gie­han­dels begleiten. (Wenn Sie an der Studie teil­neh­men möch­ten, fin­den Sie wei­tere Infor­ma­tio­nen und den Fra­gen­bo­gen hier (dt./engl.)).
Heute möchten wir den Diplom-Politologen Oliver Maibaum zu Wort kommen lassen.

Weiterlesen

Interview: Zukunft des Energiehandels

(c) RWE

(c) RWE

Vor etwa eineinhalb Jahrzehnten brachte die Liberalisierung der Energiemärkte eine Fülle von Innovationen mit sich. In Deutschland und Europa entwickelte sich erstmals ernsthaft Raum für einen „Handel“ mit Strom und Gas auf der Großmarktebene. Die großen Konzerne – aber auch kleinere Spieler – begannen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. In der Branche dürfte unbestritten sein, dass sich RWE mit der RWE Trading GmbH (heute der RWE Supply & Trading GmbH) ganz weit vorne positioniert hat.

Einen ganz großen Anteil an dem Erfolg hat sicherlich Stefan Judisch. Der Diplom-BWLer wechselte 1999 von der UBS zur RWE, um die Leitung der Handelsgesellschaft zu übernehmen. Unter seine Ägide fielen die Ausweitung und Professionalisierung des Commodityhandels – bei RWE, aber auch generell im Markt. Jetzt übergibt er das sprichwörtliche Steuer an Dr. Markus Krebber.  Auch dieser ist Ökonom, stammt aus der Bankenbranche und kam als Quereinsteiger in die Energiebranche. Es wird an ihm und seinen Kollegen sein, das Großhandelsgeschäft der RWE in den nächsten Jahren und in die nächsten Jahre zu führen. Da diese Jahre auch wieder von Umbrüchen, neuen Entwicklungen und Innovationen geprägt sein werden, freuen wir uns sehr, beide zu einem gemeinsamen Interview über die Zukunft des Energiehandels gewonnen zu haben.

Weiterlesen

Wenn dem Netznutzer Geld fehlt: Wer zaudert, verliert!

Bundesweite Energielieferanten haben es gut in Deutschland. Mit einem dichten Netz an gesetzlichen und behördlichen Vorgaben und Verpflichtungen wird hierzulande sichergestellt, dass jedem bundesweit tätigen Energielieferanten die Strom- und Gasnetze zu den gleichen Bedingungen offen stehen. Die Folge ist, dass sich in Deutschland mittlerweile eine bunte Vielzahl von Energielieferanten tummelt: Vom auf Industriekunden spezialisierten Großlieferanten bis zum Discountanbieter für Privatkunden ist alles dabei. Weiterlesen

Weil die EVUs schließlich schuld sind an der Lehman-Brothers-Pleite …

Dass die Energiebranche an der Finanzkrise schuld ist, hat noch niemand behauptet. Niemand hat Angst davor, dass eines Tages ein Energieversorger auf Kosten des Steuerzahlers gerettet werden müsste, weil dessen Ausfall das System ins Wanken brächte. Kein Mensch glaubt, dass sich an den Strombörsen Spekulationsblasen aufpumpen, deren Platzen womöglich die ganze Wirtschaft in den Abgrund reißen könnten.

Und doch trifft der Regulierungsaktionismus, mit dem die Politik auf die Finanzkrise reagiert, die Energieunternehmen mit solcher Wucht und an so vielen Stellen, dass die Folgen sich kaum abschätzen lassen. Weiterlesen