Bei Anruf: Unlauterer Wettbewerb

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1998, das Jahr, in dem der Energiemarkt ein Fall für die Werbung wurde. Denn während der Verbraucher dank der Liberalisierung seinen Stromanbieter selbst wählen kann, stehen Energieversorger vor der Herausforderung, sich im Wettbewerb zu behaupten. Günstigere Tarife, besserer Service, ein überzeugenderes Gesamtpaket – es gibt viele Möglichkeiten, den Verbraucher zum Wechseln zu ermuntern. Vielfältig sind auch die Werbemaßnahmen, von denen Energieversorger Gebrauch machen können, um dem Verbraucher sein Angebot schmackhaft zu machen. Erlaubt sind dabei aber längst nicht alle. In unserem Newsletter zum Gewerblichen Rechtsschutz geht es diesmal um die Themen Werbe-Anruf, Open W-LAN und Neues aus dem Markenrecht.

Ansprechpartner: Stefan Wollschläger/Nils Langeloh

 

Zweikampf um die Marke „Bundesadler“

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Es gibt Nachrichten, bei denen man als erstes auf den Kalender schaut, wenn man sie hört. Heute muss doch der 1. April sein, das kann doch nur ein Aprilscherz sein, oder? So dürfte es zumindest einigen gegangen sein, als sie die Schlagzeile „Real will Adler als DFB-Marke löschen lassen“ gelesen haben. Bei Real handelt es sich nicht etwa um einen berühmten spanischen Fußballverein, der sich nach verkorkster WM als schlechter Verlierer erweist, sondern um eine große Lebensmittel-Einzelhandelskette. Was ist genau vorgefallen?

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Wo Volk draufsteht, ist auch Volkswagen drin? Zur Werbung mit Marken

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Werbeaktionen müssen nicht unbedingt fremde Marken benutzen, um markenrechtlich Probleme zu bekommen. Es kann schon genügen, wenn die angesprochenen Verkehrskreise die Werbeaktion mit einer bekannten Marke assoziieren und eine wirtschaftliche oder organisatorische Verbindung zum Inhaber der bekannten Marke unterstellen.

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Gewerblicher Rechtsschutz online

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Auch für Energieversorger gilt: Ohne ein überzeugendes Online-Marketing erreicht man bestimmte Kunden nicht mehr. Eine „treffsichere“ Internetdomain, ansprechend gestaltete Homepage, geschickte AdWords, strategisch richtige Bannerwerbung, das sind nur einige der zentralen Schlagworte für zeitgemäßes Marketing im hart umkämpften Energiemarkt. Für Energieversorger bieten sich viele kreative Möglichkeiten, das eigene Unternehmen am Markt erfolgreich zu positionieren. Aber Achtung: die Wahl der richtigen Domain und das Online-Marketing sind nicht ohne Kenntnis der grundlegenden rechtlichen Vorschriften zu meistern. Schon bei der Registrierung der eigenen Domain kann einiges schief gehen. Unser aktueller Newsletter zum Gewerblichen Rechtsschutz zeigt Ihnen die Fallstricke im Domainrecht sowie im Online- und E-Mail-Marketing auf.

Ansprechpartner: Stefan Wollschläger/Nils Langeloh

Marken, Logs und Markenprodukte für Energieversorger

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Sagen wir es ganz ehrlich: Sie können kein erfolgreiches Marketing ohne Grundkenntnisse im Markenrecht betreiben. Ob Sie eine neue Internetdomain für Ihre Homepage registrieren lassen, einen neuen einprägsamen Produktnamen für einen Ökostromtarif wählen oder einfach nur mit fremden Produktbezeichnungen erfolgreiche AdWord-Werbung betreiben; in all diesen Fällen müssen Sie Rücksicht auf fremde Markenrechte nehmen.

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EuGH verpasst «Adword»-Werbung mit Konkurrenzmarken Dämpfer

Auch Energieversorger haben darunter zu leiden, dass Wettbewerber ihre Marken als „Adword“ nutzen und so deren Bekanntheit als Werbung für ihre Internet-Seite ausbeuten. Jetzt hat der EuGH seine Rechtsprechung zu der Zulässigkeit solcher Praktiken in einem neuen Urteil konkretisiert:

Danach darf ein Wettbewerber eine bekannte Marke als «Adword» nutzen, wenn das von ihm beworbene Produkt eine Alternative und keine schlichte Nachahmung des Produktes darstellt und die Marke dadurch weder verwässert, verunglimpft oder in sonstiger Weise die Markenfunktion beeinträchtigt.

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