Gerade mal zehn Jahre …

(c) BBH

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Erinnern Sie sich an die Zeit vor zehn Jahren? Wir hatten Klapphandys, BlackBerrys waren fortschrittliche Smartphones, der Toyota Prius wurde Auto des Jahres, Brokeback Mountain war der Film des Jahres. Und der Energiehandel brummte und brachte den Unternehmen, die sich rechtzeitig positioniert hatten, schöne Gewinne. Es war eine Zeit, in der Investitionen in große fossile Kraftwerke noch rentabel waren, in der man Lehman Brothers ohne das Wort „Krise“ sagen konnte und in der die größte Sorge war, ob der Energiehandel vielleicht unter verstärkte Finanzaufsicht kommen sollte.

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„Der kurzfristige Handel wird eine immer größere Rolle spielen“ – ein Interview mit Oliver Maibaum

(c) Maibaum

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Wie geht es mit dem Energiehandel weiter? Diese Frage möchten wir an dieser Stelle nicht selbst einschätzen, sondern von führenden Köpfen der Energiehandels-Branche beantworten lassen. Vor zwei Wochen hat ein Gespräch mit Stefan Judisch und Dr. Markus Krebber den Startschuss für unsere lose Interview-Serie gegeben, mit der wir unsere Stu­die zur Zukunft des Ener­gie­han­dels begleiten. (Wenn Sie an der Studie teil­neh­men möch­ten, fin­den Sie wei­tere Infor­ma­tio­nen und den Fra­gen­bo­gen hier (dt./engl.)).
Heute möchten wir den Diplom-Politologen Oliver Maibaum zu Wort kommen lassen.

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Showdown im Nachbarland: Belgiens Energieriese Electrabel im Clinch mit der Regierung

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Belgien ist mit der Liberalisierung des Energiemarktes weit hinterher. So wurde die Elektrizitätsbinnenmarktsrichtlinie (EltRL) erst im Januar dieses Jahres in belgisches Recht umgesetzt. Electrabel, zu 100 Prozent im Eigentum von GDF Suez, ist nach wie vor mit Abstand das größte und bis vor einiger Zeit einzige Energieversorgungsunternehmen – mit einem Marktanteil von 70 Prozent.

Am 24.4.2012 veröffentlichte der förderale Energiemarktregulierer CREG seinen Jahresbericht 2011. Danach tut sich was im Nachbarland: zweitgrößter Spieler ist der Grünstromanbieter und EDF-Tochter Luminus mit nunmehr 14 Prozent. E.ON hat einen Anteil am Belgischen Markt von 9 Prozent.

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