Mit Pauken und Trompeten: Auf ein energiereiches Jahr 2018

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Da ist es also: 2018. Ein neues Jahr, das ist doch mehr als nur den alten Wandkalender gegen einen neuen auszutauschen. Frische, Aufbruchsstimmung, Neuanfang – das sind Begriffe, die wir gemeinhin mit dem Jahreswechsel verbinden. Damit einher geht in der Regel eine gewisse Erwartungshaltung an das neue Jahr. Man nimmt sich vor, öfter (bzw. überhaupt mal) Sport zu treiben, auch mal etwas für sich zu machen, mehr „Quality Time“ mit der Familie zu verbringen oder weniger Anglizismen zu verwenden.

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Die Energiewirtschaft tappt durch den Nebel der Digitalisierung

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Dass sich die Branche verändert, darüber sind sich die Akteure der Energiewirtschaft einig. Dies ist jedenfalls der Eindruck, den man beim 11. Deutschen Energiekongress in München gewinnen konnte. Bei der Frage, welche Weichenstellungen in den nächsten Jahren notwendig sind, löst sich der Konsens allerdings auch schon wieder auf.

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Für oder gegen Kapazitätsmärkte in Europa? Die Europäische Kommission wird aktiv

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Es kommt nicht allzu oft vor, dass die Europäische Kommission eine so genannte Sektoruntersuchung einleitet. Dabei nimmt sie in bestimmten Wirtschaftszweigen die gesamte Wettbewerbssituation unter die Lupe. Im Energiesektor gab es eine solche Untersuchung bereits im Jahr 2007. Was darauf folgte, ist allen bekannt: das Dritte EU-Binnenmarktpaket. Jetzt hat sich die Kommission einen anderen Sektor vorgenommen, nämlich die sog. Mechanismen zur Sicherung der Stromversorgung, also nichts anderes als die von der Bundesregierung im Grün– und Weißbuchprozess untersuchten Kapazitätsmärkte für den Strommarkt bzw. die gesamte konventionelle Stromerzeugung.

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Ran an die Reserve – BNetzA veröffentlicht den Reservekraftwerksbedarf für den kommenden Winter

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Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am vergangenen Montag bekannt gegeben, wie hoch der Bedarf an Reservekraftwerkskapazitäten für den kommenden Winter sein wird. Die Veröffentlichung wurde mit einiger Spannung erwartet. Der Bedarf wird auf Grundlage der Netzreserveverordnung (NetzResV) ausgeschrieben (wir berichteten), und diese Verordnung wurde diesen Sommer bekanntlich unter der Drohkulisse durchgesetzt, dass ohne sie flächendeckenden Blackouts in den kommenden Wintermonaten drohen. Zum anderen wurde die Einführung der ResKV verschiedentlich als Einstieg in/ Übergangslösung für ein neues Marktdesign gewertet.

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Plädoyer für einen Energie-Flexscore

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Zahlen sind  praktisch. Zum Beispiel ermöglichen sie uns ein Gefühl für Mengen und Größen, ohne dass wir die Dinge sehen, fühlen oder wiegen müssen. Sie erleichtern uns auch die Kommunikation, denn eine Aussage wie „Er ist 1,83 Meter groß“, ist leichter mitzuteilen (und deutlich präziser!) als „Er war etwas größer als Jürgen, aber kleiner als der Türrahmen, ich würde sagen, er war ungefähr eine Handbreit größer als ich …“. Im Laufe der Jahrtausende hat der Mensch gelernt, vieles zu messen und mit Zahlen zu versehen. Selbst Psychologen und Soziologen forschen vielfach quantitativ. Zahlen ermöglichen uns zu vergleichen – damit aber auch zu bewerten und zu priorisieren. Ein Abiturdurchschnitt von 1,5 ist besser als einer von 2,9. Und wenn es nur beschränkte Studienplätze gibt, darf sich die Abiturientin mit 1,5 bessere Hoffnungen machen als ihre Mitschülerin mit 2,9.

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Strommarktdesign: was sagt die GEODE dazu …

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Die GEODE hat am 1.3.2013 ihre Idee für ein neues Strommarktdesign und die Weiterentwicklung des EEG veröffentlicht. Ziel ist die bessere Integration der Erneuerbaren Energien, Anreize zur Flexibilisierung und der notwendige Ausbau der Netze. Die GEODE setzt dabei auf die Direktvermarktung der EEG-Strommengen und den Ausgleich direkt in den Bilanzkreisen der Händler.

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Wie es war in Baden-Württemberg: Reifeprüfung für die Energiewende

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Die Energiewende in Deutschland ist beschlossene Sache: raus aus der Kernenergie, rein in die Erneuerbaren Energien. Trotzdem – man könnte auch sagen: gerade deshalb – reißt der Diskussionsbedarf nicht ab. Viele Fragen sind noch immer offen. Sie betreffen sowohl die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die technische Umsetzung als auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiewende. Dies hat sich auch bei der „Energiekonferenz Baden-Württemberg“ in Stuttgart wieder einmal gezeigt. Die Sozietät Becker Büttner Held (BBH) hatte hierzu Vertreter der Bundes- und Landespolitik sowie Akteure aus der Energiewirtschaft, aus Verbänden und Behörden zusammengetrommelt. Dementsprechend gut gefüllt war auch der Salon des Hotels Steigenberger Graf Zeppelin mit über 100 Konferenzteilnehmern. Gemeinsam ging man der Frage nach: Wie sieht die Zukunft der Energieversorgung in Baden-Württemberg aus?

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