Erhöhung der Gasbilanzierungsumlage bringt Lieferanten vor Ort in Schwierigkeiten

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Am 1.10.2018 hat das aktuelle Gaswirtschaftsjahr begonnen. Zu diesem Stichtag haben die beiden deutschen Marktgebietsverantwortlichen NetConnect Germany (NCG) und GASPOOL Balancing Services ihre Bilanzierungsumlagen stark erhöht. Die Anpassung erfolgte formal ordnungsgemäß sechs Wochen vor dem Stichtag und wird von den Marktgebietsverantwortlichen mit höheren erwarteten Ausgleichskosten und einer Anpassung des Liquiditätspuffers begründet. Die Bilanzierungsumlagen für SLP- und RLM-Verbraucher sollen den Aufwand abbilden, der durch die Verrechnung der Kosten und Erlöse im Bilanzierungssystem für Regel- und Ausgleichsenergie nicht verursachungsgerecht zugeordnet werden kann. Hier fließen die Positionen aus Mehr- und Mindermengenabrechnung sowie die Erlöse aus den Umlagen selbst mit ein.

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Die Mehr- und Mindermengenabrechnung wird erwachsen

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Auf die Netzbetreiber kommt im nächsten Jahr einiges an Arbeit zu. Ab dem 1.4.2016 werden die Prozesse, in denen Mehr- und Mindermengen an geliefertem Strom und Gas im Vergleich zum Standardlastprofil (SLP) abgerechnet werden, standardisiert. Zentrale Forderung ist die lieferstellenscharfe Abrechnung im Rahmen vorgegebener Fristen. Das will vorbereitet sein.

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Sind Sie reif für den Winter?

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Die Supermärkte sind ja schon seit Anfang September für den plötzlichen Wintereinbruch gerüstet. Lebkuchen und Gewürzspekulatius machen sich langsam in den Regalen breit und lange wird es nicht mehr dauern, bis der erste Glühwein dampft. Aber wie sieht es zu Beginn der Heizperiode in der Gaswirtschaft aus? Gasnetzbetreiber müssen – vor dem Hintergrund der diesjährigen Februar-Krise – Vorkehrungen für den kommenden Winter treffen, um die Netzstabilität zu sichern. Welche Maßnahmen notwendig und zu empfehlen sind, um einen drohenden Versorgungsengpass zu verhindern, darüber unterrichten wir Sie in unserem Seminar „Winterfestes Gasnetz“. Alle weiteren Neuigkeiten zum Stichwort „Gas“ – und das sind einige! – können Sie in unserem druckfrischen, pünktlich zum neuen Gaswirtschaftsjahr erschienenen Newsletter „Neues vom Gas“ nachlesen. Es lohnt sich!

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Die Kooperationsvereinbarung Gas: „Nach der KoV ist vor der KoV“

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Die Verhandlungen zur neuen Kooperationsvereinbarung Gas V (KoV V) gehen in die Endphase. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat ihre Anmerkungen zum Verbändeentwurf bereits an die Verbände BDEW/VKU und GEODE übermittelt und die neue KoV tritt zum 1.10.2012 in Kraft.

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Bühne frei für die gewichtige Nachfolgerin der schlanken KoV III

Aus KoV III wird KoV IV: Die neue Kooperationsvereinbarung der Betreiber von Gasversorgungsnetzen in Deutschland ist fertig. Heute wurde das KoV IV genannte Regelungswerk von den Verbänden BDEW/VKU und GEODE verabschiedet und gilt für rund 700 Gasnetzbetreiber ab dem 1.10.2011 verbindlich. Der Vorläufer – die KoV III – ist damit Historie.

460 plus

Auf den ersten Blick scheint die neue Vereinbarung schon umfangmäßig ein viel gewichtigerer Vorgang als ihr Vorgänger: Rund 600 Seiten ist die KoV IV stark, etwa 460 Seiten mehr als die auch schon komplexe KoV III. Doch der Eindruck täuscht: Das tatsächliche Maß der Änderungen hält sich in Grenzen. Grund der vielen zusätzlichen Seiten ist die Aufnahme verbindlicher Vertragsmuster und die Integration von bislang nur unverbindlich geltenden Leitfäden. Allein der Prozessleitfaden zum Bilanzkreismanagement, der die Bereiche Netzkonto und Mehr- und Mindermengenabrechnung mit umfasst, ist über 180 Seiten stark. Weiterlesen