Mehr Produktverantwortung in der Kreislaufwirtschaft

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Umwelt und Klima sind in Deutschland und der EU derzeit wieder überall im Gespräch, und damit auch das Thema einer effizienten und nachhaltigen Nutzung der Ressourcen. Die Bundesregierung arbeitet zurzeit daran, die EU-Abfallrahmenrichtlinie (zuletzt geändert durch RL EU 2018/851) in deutsches Recht umzusetzen, und will dabei unter anderem die ökologischen Aspekte des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) ausbauen. Ein Instrument zur Förderung dieses Ziels ist die Stärkung der sog. Produktverantwortung. Hierdurch sollen insbesondere das Ressourcenmanagement und die Ressourceneffizienz in Deutschland verbessert werden.

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Kommunale Unternehmen als Akteure einer nachhaltigen Stadtentwicklung – ein Interview mit Peter Kadereit

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Kommunale Unternehmen sind wichtige Infrastrukturdienstleister in Deutschland, die Impulse für die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung der Städte und Gemeinden geben. Dazu gehört es auch, den eigenen Mitarbeitern erschwinglichen Wohnraum anbieten zu können, findet Peter Kadereit, der das Immobiliengeschäft bei den Stadtwerken München (SWM) leitet.

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ProgRess II: Bundeskabinett beschließt Deutsches Ressourceneffizienzprogramm

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Wie kann Deutschland seine natürlichen Ressourcen effizienter und nachhaltiger nutzen? Um diese Frage zu beantworten, hat die Bundesregierung Anfang 2012 ein Programm unter dem Titel ProgRess I gestartet, das als Bestandsaufnahme erstmals Leitideen und Handlungsansätze formulierte. Um den Stand und die Entwicklung zu überwachen und das Ressourceneffizienzprogramm mit Hilfe der dabei gewonnenen Erkenntnisse fortzuentwickeln, sollte alle vier Jahre ein Bericht veröffentlicht werden. Jetzt ist es soweit: Der Bericht wurde jüngst vom Bundeskabinett verabschiedet und entwickelt das Ressourceneffizienzprogramm weiter (ProgRess II).

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Die neue EU-Strategie zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Wärme- und Kälteversorgung: Das Winterpaket (Teil 1)

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Erst Strom, dann Gas, jetzt Wärme: Seit Jahren erwartet die Branche, dass die Europäische Union sich nach den Strom- und Gasmärkten auch der Wärme annehmen wird, und jetzt ist offenbar dieser Zeitpunkt gekommen. Die Europäische Kommission hat eine gesamteuropäische Strategie der Weiterentwicklung und Verbesserung der Wärme- und Kälteversorgung entworfen, die demnächst als Teil eines sogennanten Winterpakets veröffentlicht werden soll. Im ersten Teil dieses Blog-Beitrages geben wir einen Überblick über das „Winterpaket“, in Teil 2 und 3 stellen wir dann die Bereiche, die die Kommission anpacken möchte, im Einzelnen vor.

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Exportschlager (Re)Kommunalisierung? – Die englische Stadt Bristol plant die Gründung eines kommunalen Stadtwerkes

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Die deutsche Energieversorgungslandschaft mit ihren kommunalen Stadtwerken gilt zu Recht als einzigartig in Europa. Je lauter der Ruf nach einer Energiewende und der damit einhergehenden dezentralen Erzeugung wird, desto klarer wird, dass Stadtwerke dabei eine erhebliche Rolle spielen. Dies hat nun auch die Umwelthauptstadt Europa 2015 erkannt – die südwest-englische Metropole Bristol.

Sie wagt ein bisher einzigartiges Projekt und sucht europaweit strategische Partner zur Gründung des ersten britischen Stadtwerkes. Hierzu wählt sie den ungewöhnlichen Weg, in der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 22.1.2015 eine Anzeige zu schalten.

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Tu Gutes und rede darüber – Nachhaltigkeitsberichterstattung

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Güter und Dienstleistungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie austauschbar sind. Manche sind es mehr, manche weniger: Großraumflugzeuge kann man im Wesentlichen entweder bei Airbus oder bei Boing kaufen, Mineralwasser dagegen bieten unzählige Anbieter feil. Kaum ein Produkt scheint indessen austauschbarer als Strom: Der Konsument kann ihn ohnehin nicht anfassen, er steht immer zur Verfügung, und von den Lieferanten sieht zunächst einer aus wie der andere.

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Interview: Energiewende im europäischen Verbund – Herausforderungen für die Netzstabilität

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Wolfgang Anzengruber ist der Vorstandsvorsitzende der VERBUND AG, dem größten österreichischen Stromerzeugungsunternehmen. Anlässlich des Parlamentarischen Abends „Energiewende im europäischen Verbund – Herausforderungen für die Netzstabilität“ hatten wir die Gelegenheit, mit ihm ein Interview für DerEnergieblog.de zu führen.

DerEnergieblog.de: Herr Anzengruber, die deutsche Energiewirtschaft befindet sich im Wandel. Wie nehmen Sie als Österreicher die Diskussion um die deutsche Energiewende wahr?

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EU will „Smart Cities“ fördern

Der Umbau der europäischen Energieversorgung – mehr Energieeffizienz, mehr Erneuerbare Energien – ist derzeit DAS Thema in Brüssel. Nicht nur will man in der EU die „20-20-20 Ziele“ (Emissionsminderung – Effizienzsteigerung – Ausbau der Erneuerbaren Energien bis 2020) erreichen. Man will auch weiter gehen und im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet „Energieversorgung der Zukunft“ übernehmen. Weiterlesen