Das Gasmarktdesign steht vor einigen Änderungen

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Die Regulierungsaktivität auf dem Gasmarkt zieht deutlich an: Das Bilanzierungssystem wird angepasst; Gasnetzentgelte neu geordnet, und Vorbereitungen für ein Festlegungsverfahren zum Kapazitätsmarkt Gas laufen. Und auch politisch bleibt der Gasmarkt im Fokus, da trotz kurzfristiger Einigung in der Ukraine-Krise das Thema Versorgungssicherheit weiterhin auf der Agenda bleibt.

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Neues vom Gas: Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen

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Darf´s ein bisschen mehr sein? Aus Sicht der Netzbetreiber ist die Antwort definitiv: Nein. Denn eine der Neuerungen der KoV 7 ist die Einführung einer Pönale für verspätete Abrechnungen der Mehr- oder Mindermengen im Gasbereich. Auch das OLG Düsseldorf beschäftigte das Thema Mehr-/Mindermengen, nämlich die Frage nach der Verjährung von Ansprüchen. Berichtenswertes gibt es aber nicht nur auf der Netzseite, sondern auch bei Vertrieb und Beschaffung. Alles Wichtige steht in unserem aktuellen Newsletter.

Ansprechpartner: Dr. Olaf Däuper/Janka Schwaibold/Silke Walzer

Marktraumumstellungen im Gasbereich – Wie teuer wird der Abschied vom L-Gas

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Es heißt Abschied nehmen für weite Bereiche Deutschlands – Abschied vom niedrigkalorischen L-Gas. Grund dafür ist der im Netzentwicklungsplan Gas 2013 (NEP Gas 2013) veranschlagte Rückgang des L-Gas-Exports aus den Niederlanden nach der drastischen Senkung der Förderprognosen für das Groningen-Feld. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die L-Gas-Versorgungssituation in Deutschland. In Norddeutschland sollen die ersten Umstellungen bereits ab 2016 vorgenommen werden. Aber auch im Westen Deutschlands sind ab 2018 sukzessive Umstellungen geplant – das heißt Hunderttausende von Hausanschlüssen müssen einzeln umgestellt werden. Nach Genehmigung des NEP Gas 2013 durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) sollen diese Vorgaben verpflichtend gelten.

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

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… doch damit die Kerze auch künftig nicht unsere einzige Lichtquelle ist, muss allerhand passieren. Viel zu tun gab es im Jahr 2012 für den deutschen Gesetzgeber, den der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien und die immer steigenden Energiekosten vor große Aufgaben stellen. Selbst wenn sich ein Masterplan für die Energiewende auch dieses Jahr nicht unter dem Weihnachtsbaum finden wird, so sind doch einige erwähnenswerte Schritte für das Gelingen der Energiewende unternommen worden.

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Was tun, damit das Licht nicht ausgeht?

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Jahrelang hat sich kaum jemand für Netzstabilität interessiert. Die Energiewende als Ziel war präsent; über den Weg dahin zerbrach man sich nur vereinzelt den Kopf. Doch nun ändert sich das: In den vergangenen Wochen hat es die Frage, ob uns womöglich das Licht ausgeht, unter die populärsten Themen von Politik und Medien geschafft. Dabei ist die Netzstabilität eine der größten Baustellen.

Als hätte man es Monate zuvor schon gewusst, lud Becker Büttner Held einen Tag vor dem Energiegipfel im Kanzleramt zum Parlamentarischen Abend in den Kaisersaal der Parlamentarischen Gesellschaft ein. Das Thema des Parlamentarischen Abends war die Vielzahl an verschiedenen, teils sehr innovativer Ideen, um das Netz stabil zu halten. Parallel schmiedeten die Übertragungsnetzbetreiber und Fernleitungsbetreiber an den großen Netzentwicklungsplänen (NEP) (siehe unser Blog v. 1.6.2012). Dass das Thema interessiert, sah man beim Parlamentarischen Abend: Trotz strahlenden Sonnenscheins wollten sich über 200 Teilnehmer, darunter Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen, Energieversorger, Industrieunternehmen, Verbände und Behörden die Gelegenheit nicht entgehen lassen, in reger Diskussionsrunde nach Lösungen für diese enormen Herausforderungen zu suchen.

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