Netzkonto-Analyse: Tägliche Abrechnung hat positive Effekte

(c) BBH

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Seit dem 1.10.2016 müssen Netzkonten täglich abgerechnet werden. Dies konfrontiert Netzbetreiber mit einigen Änderungen. Im Vergleich zur Monatsbetrachtung entfällt der ausgleichende Effekt über den Monat hinweg. Der Schwellenwert für die Unterallokation wurde von 10 Prozent in der monatlichen Abrechnung auf 35 Prozent erhöht. Zusätzlich sind in der täglichen Anrechnung 6 Karenztage pro Monat angesetzt. Überschreitet der Netzbetreiber in der täglichen Netzkontoabrechnung an mehr als 6 Tagen innerhalb 1 Monats den Schwellenwert von 35 Prozent, werden alle Tage des Monats über diesen Schwellenwert abgerechnet. Überallokationen im Korridor zwischen 0 und 3 Prozent würden zu Gutschriften für die Netzbetreiber führen, auf die sie aber verzichten können.

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Gasnetzbetreiber müssen Sprachkurs buchen

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Muss man eine gemeinsame Sprache haben, um miteinander reden zu können? Anders als für die EU mit ihren 23 Amtssprachen scheint für Gasnetzbetreiber die Antwort künftig „Ja“ zu sein.

Gasnetzbetreiber kommunizieren elektronisch mit den Marktgebietsverantwortlichen und tauschen Daten aus. Die so genannte EDI-Kommunikation bleibt eine Herausforderung, gerade für nachgelagerte Netzbetreiber. Erforderlich ist eine IT-Umgebung, welche die entsprechenden Nachrichten verstehen und verarbeiten kann – aktuell Nachrichten im Format EDIFACT, meist übermittelt via E-Mail. Doch jetzt hat der Verband der Europäischen Fernleitungsnetzbetreiber (ENTSOG) Ende Februar den Entwurf  für den Netzkodex Interoperabilität und Datenaustausch zur Konsultation gestellt.

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Netzkontoabrechnung für Oktober 2012 – trifft es wirklich immer die „schwarzen Schafe“?

rouletteDie Netzkontostände für Oktober 2012 sind abgerechnet. Die Marktgebietsverantwortlichen Gaspool und NCG haben insgesamt knapp 60 Netzbetreibern Rechnungen mit einer Gesamtsumme von über 5 Mio. Euro gestellt. Die Abrechnung für November steht unmittelbar bevor und droht noch höher auszufallen. Aber treffen diese Rechnungen tatsächlich nur die „schwarzen Schafe“?

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KoV V: Die Netzkontoabrechnung kommt

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Wenn am 1.10.2012 die Kooperationsvereinbarung V (KoV VI)  in Kraft tritt, müssen sich Netzbetreiber mit einer Neuerung anfreunden: Ab dann wird es wieder Netzkontoabrechnungen geben. Was kommt da auf die Netzbetreiber zu? Diese und viele weitere aktuelle Fragen zum Thema Gas beantwortet unser neuer Newsletter.

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Neue Regeln für den Gasmarkt

Die neue Kooperationsvereinbarung Gas (KoV IV) ist in seit Anfang Juli in Kraft und verlangt Gehorsam. Was sich ändert, wie die ersten Erfahrungen mit dem neuen Regelwerk aussehen und was Netzbetreiber jetzt beachten müssen, erfahren Sie, nebst vielen anderen Neuigkeiten aus dem Gas-Bereich, in unserem soeben erschienenen Newsletter „Neues vom Gas“. Weiterlesen

Bühne frei für die gewichtige Nachfolgerin der schlanken KoV III

Aus KoV III wird KoV IV: Die neue Kooperationsvereinbarung der Betreiber von Gasversorgungsnetzen in Deutschland ist fertig. Heute wurde das KoV IV genannte Regelungswerk von den Verbänden BDEW/VKU und GEODE verabschiedet und gilt für rund 700 Gasnetzbetreiber ab dem 1.10.2011 verbindlich. Der Vorläufer – die KoV III – ist damit Historie.

460 plus

Auf den ersten Blick scheint die neue Vereinbarung schon umfangmäßig ein viel gewichtigerer Vorgang als ihr Vorgänger: Rund 600 Seiten ist die KoV IV stark, etwa 460 Seiten mehr als die auch schon komplexe KoV III. Doch der Eindruck täuscht: Das tatsächliche Maß der Änderungen hält sich in Grenzen. Grund der vielen zusätzlichen Seiten ist die Aufnahme verbindlicher Vertragsmuster und die Integration von bislang nur unverbindlich geltenden Leitfäden. Allein der Prozessleitfaden zum Bilanzkreismanagement, der die Bereiche Netzkonto und Mehr- und Mindermengenabrechnung mit umfasst, ist über 180 Seiten stark. Weiterlesen