Netzkonto-Analyse: Tägliche Abrechnung hat positive Effekte

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Seit dem 1.10.2016 müssen Netzkonten täglich abgerechnet werden. Dies konfrontiert Netzbetreiber mit einigen Änderungen. Im Vergleich zur Monatsbetrachtung entfällt der ausgleichende Effekt über den Monat hinweg. Der Schwellenwert für die Unterallokation wurde von 10 Prozent in der monatlichen Abrechnung auf 35 Prozent erhöht. Zusätzlich sind in der täglichen Anrechnung 6 Karenztage pro Monat angesetzt. Überschreitet der Netzbetreiber in der täglichen Netzkontoabrechnung an mehr als 6 Tagen innerhalb 1 Monats den Schwellenwert von 35 Prozent, werden alle Tage des Monats über diesen Schwellenwert abgerechnet. Überallokationen im Korridor zwischen 0 und 3 Prozent würden zu Gutschriften für die Netzbetreiber führen, auf die sie aber verzichten können.

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Es geht wieder los: Was bringt das neue Gaswirtschaftsjahr?

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Der Oktober bringt Licht ins Dunkle, in Sachen Netzkontoabrechnung. Klar ist jetzt schon, die Systemänderung wird erheblichen Anpassungsaufwand für die SLP-Allokation auslösen. Auch ansonsten bringt die GaBi Gas 2.0 Umsetzungsaufwand, zum Beispiel die Pflicht zur (täglichen) Veröffentlichung sogenannter „bilanzierungsperiodenabhängiger, anwendungsspezifischer Parameter“ . Für Beschaffung und Vertrieb stellt sich die Frage, wie die neuen Bilanzierungsregeln in den Verträgen umzusetzen sind. Und wie wird der BGH hinsichtlich der Preisanpassung in der Grundversorgung entscheiden? Auf einige Antworten müssen wir noch warten, andere können wir jetzt schon geben, in unserem neuen Newsletter zum Thema Gas.

Ansprechpartner: Dr. Olaf Däuper/Dr. Erik Ahnis

Die KoV 8 ist fertig: Was sich ändert, und wer wie reagieren muss

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Die Kooperationsvereinbarung der Gasnetzbetreiber (KoV) geht nun schon in die 8. Runde. Die Texte sind fast fertig überarbeitet, Änderungen sind nur noch in Details zu erwarten. Am 30.6. wird die KoV 8 veröffentlicht und tritt mit Beginn des neuen Gaswirtschaftsjahres zum 1.10.2015 in Kraft.

Was ändert sich, und was müssen Netznutzer und Netzbetreiber jetzt tun?

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Bundesnetzagentur verabschiedet Festlegung GABi Gas 2.0

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Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat mit Beschluss vom 19.12.2014 das Festlegungsverfahren „GABi Gas 2.0“ (Az. BK7-14-020) abgeschlossen. Damit wird das Ausgleichs- und Bilanzierungssystem im Gas neu geregelt. Neue Vorgaben zu Datenmeldepflicht, Netzkontoabrechnung, Regelenergieumlage und untertägiger Strukturierung betreffen Netz, Vertrieb und Beschaffung gleichermaßen.

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GABi Gas 2.0 – erste Konsultation der BNetzA

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Das Bilanzierungssystem im Gassektor steht vor einigen tiefgreifenden Änderungen, mit weitreichenden Folgen für Verteilernetzbetreiber und Lieferanten gleichermaßen. Hintergrund ist die voranschreitende Harmonisierung der Marktregeln in Europa. Dazu hat die Europäische Kommission am 26.3.2014 den europäischen Netzkodex Gasbilanzierung verabschiedet.

Um den Netzkodex umzusetzen, hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) am 3.4.2014 das förmliche Festlegungsverfahren „GABi Gas 2.0“ eröffnet (Az. BK7-14-020). Nach der Konsultation der Marktgebietverantwortlichen (MGV)/Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) Anfang des Jahres (wir berichteten) fordert jetzt die BNetzA dazu auf, zu ihren konkreten Umsetzungsvorschlägen Stellung zu nehmen, und zwar bis zum 5.5.2014. Geplant ist, das Verfahren bis Ende 2014 abzuschließen. Die neuen Vorgaben sollen dann im Wesentlichen zum 1.10.2015 in Kraft treten.

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