Ist eine Außenübergabe bei Strom- oder Gasanschlüssen zulässig?

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Wo hört der Netzanschluss auf? Wo fängt die Kundenanlage an? Das sind keine theoretischen Fragen. Die Antworten sind für jeden Anschlussnehmer und Netzbetreiber essentiell. Denn um den Netzanschluss, der das Versorgungsnetz mit der Kundenanlage verbindet, muss sich der Netzbetreiber kümmern. Demgegenüber ist der Anschlussnehmer für seine Kundenanlage verantwortlich. Die Kosten hat derjenige zu tragen, in dessen Verantwortungsbereich sie entstanden sind.

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Neue Anforderungen an Zählerplätze: Müssen die Netzbetreiber ihre technischen Anschlussbedingungen überarbeiten?

Boarding_Flying_modIntelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen, auch „Smart Meter“ genannt, werden schon bald aus dem Netzbetrieb nicht mehr weg zu denken sein. Der Entwurf zum Messstellenbetriebsgesetz (wir berichteten) setzt fest, wie die Einbaupflichten und –fristen beschaffen sind. Die zukünftigen digitalen Zähler ermöglichen u.a. den Stromverbrauch in Echtzeit genau zu erfassen, was nicht zuletzt eine verbesserte Netzbetriebsführung möglich macht.

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Manchmal leider heikel: Leitungssicherung auf privaten Grundstücken

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Die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Fernwärme, aber auch die Entsorgung von Abwasser erfolgt über Leitungen. Damit sie ihren Zweck erfüllen können, müssen die Leitungen nicht selten auch über Grundstücke geführt werden, die nicht dem Netzbetreiber gehören. Nun haben die Eigentümer der Grundstücke aber grundsätzlich das Recht, mit ihrem Eigentum nach Belieben zu verfahren und insbesondere andere von jeder Einwirkung auszuschließen. Dies gilt im Grundsatz auch gegenüber Netzbetreibern: Die Grundstückseigentümer müssen eine Einmischung nur dann hinnehmen, wenn sie gesetzlich, vertraglich oder dinglich dazu verpflichtet sind.

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