Netzstabilität – Heilige Kuh oder goldenes Kalb?

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Seit der so genannten Energiewende (oder eher Stromerzeugungswende) ist ein Begriff wieder ins Zentrum des Bewusstseins gerückt, der lange vergessen war: die Netzstabilität. Sie war in Deutschland nur für Fachleute aus der Netzwirtschaft ein Thema, der Rest der Energiewelt und der Bevölkerung nahm sie als gottgegeben hin. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energieneinspeisung in bevölkerungsarmen Regionen und dem Abschalten von Kernkraftwerken in bevölkerungsreichen Gegenden ist es augenscheinlich geworden, dass der Transport von Strom über weite Strecken keine triviale Aufgabe ist. Die Frage, die sich nun aber stellt, ist: Ist die Netzstabilität die neue heilige Kuh der Energiewirtschaft oder nur ein goldenes Kalb?

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