Keine Pflicht zur Bildung eines Rechnungsabgrenzungspostens für unwesentliche Beträge

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Rechnungsabgrenzungsposten dienen der periodengerechten Gewinnermittlung. Immer dann, wenn ein Aufwand/Ertrag und die damit verbundene Ausgabe/Einnahme in unterschiedliche Abrechnungszeiträume fallen, ist eine Rechnungsabgrenzung erforderlich. Von diesem Grundsatz gibt es aber Ausnahmen, wie das Finanzgericht (FG) Baden-Württemberg in einem neueren Urteil (Urt. v. 2.3.2018, Az. 5 K 548/17) festgestellt hat.

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Sofortiger Betriebsausgabenabzug von Gebühren für KfW-Darlehen

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Das Bearbeitungsentgelt, das bei Abschluss eines Kreditvertrags für ein öffentlich gefördertes Darlehen (KfW-Darlehen) fällig wird, kann sofort als Betriebsausgabe abgezogen werden. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ist nur zu bilden, wenn dieses Bearbeitungsentgelt im Falle einer möglichen vorzeitigen Vertragsbeendigung ganz oder teilweise an den Darlehensnehmer zurückzuerstatten ist. So hat das Finanzgericht (FG) München (Urt. v. 7.2.2012, Az. 6 K 867/09 [Revision beim Bundesfinanzhof (BFH) eingelegt, Az. I R 19/12]) entschieden.

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