Hingucker: Warum die Anwaltsrobe nicht als Werbeträger taugt

(c) BBH

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Als Anwalt hat man es auch nicht immer leicht. Zumindest, wenn es um Werbung geht. § 73 b BRAO in Verbindung mit § 6 Abs. 1 BORA verpflichtet Anwälte nämlich, nur sachlich zu werben. Wer also im übertragenen oder gar tatsächlichen Sinne für seine juristischen Fähigkeiten auf die Pauke hauen möchte, stößt an juristische Grenzen. Viel von dem, was in amerikanischen Filmen und Serien zu sehen ist, dürfen deutsche Anwälte deswegen nicht.

Manchen Anwälten sind diese Beschränkungen der anwaltlichen Werbetätigkeit zuwider. Warum soll ein Anwalt denn nicht ebenso bunt und schillernd für seine Dienste werben, wie beispielsweise ein Keksfabrikant oder Schönheitschirurg, fragt sich mancher und vergisst, dass Rechtsanwälte anders als andere Dienstleister als Teil der Rechtspflege eine Organstellung innehaben.

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