Nach dem Plenumsbeschluss des EU-Parlaments über die Reform des Emissionshandels: Wie geht es weiter in Sachen Carbon Leakage?

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Der Weg zur Reform des Europäischen Emissionshandels ist frei. Am 6. Februar 2018 hat das EU-Parlament mit großer Mehrheit für eine Reform für die ab 2021 beginnende 4. Emissionshandelsperiode gestimmt. Damit steht nun auch fest, welche Vorgaben die Europäische Kommission bei der Festlegung der abwanderungsbedrohten Sektoren (Stichwort: Carbon Leakage – CL) zu beachten hat. Dabei wurden überwiegend die Kriterien aus dem Vorschlag der Europäischen Kommission (wir berichteten) übernommen: Grundsätzlich kommen die Sektoren auf die CL-Liste, die sowohl CO2-intensiv produzieren als auch eine hohe Außenhandelsintensität haben, da beides zusammen auf einen besonders intensiven internationalen Wettbewerb hinweist.

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Kritische Infrastrukturen? Besondere Pflichten!

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Betreiber sogenannter Kritischer Infrastrukturen, darunter insbesondere auch aus der Energiewirtschaft, müssen nach dem BSI-Gesetz (BSIG) und speziellen Regelungen im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) künftig einen Mindeststandard an IT-Sicherheit einhalten und IT-Sicherheitsvorfälle an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) melden. Wer fällt genau darunter? Dazu hat jetzt das Bundesinnenministerium (BMI) einen Verordnungsentwurf vorgelegt. Die gute Nachricht: die Zahl der Anlagen, die betroffen sind, dürfte überschaubar sein. Die schlechte Nachricht: Es werden Widersprüchlichkeiten in den Regelungen erkennbar, Strom- und Gasnetzbetreiber sind stärker belastet als Unternehmen der anderen betroffenen Sektoren.

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Vergaberecht – Schwellenwerte und andere Neuigkeiten

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Im Vergaberecht gibt es zurzeit bekanntlich eine Menge Dynamik. Schließlich steht dieses Rechtsgebiet vor der größten Reform seit langem. Eine Neuigkeit hat damit jedoch nichts zu tun: Seit dem 1.1.2016 gelten in der Europäischen Union für die Vergabe öffentlicher Aufträge neue Schwellenwerte. Wenn die folgenden Summen überschritten sind, müssen die Aufträge europaweit ausgeschrieben werden:

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Arbeitnehmerüberlassung: die weißen Flecken füllen sich

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Seit 2011 gilt das reformierte Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Wie das Gesetz zu verstehen und umzusetzen ist, blieb aber an vielen Stellen unklar. In den letzten Monaten sind dazu aber eine ganze Reihe von Urteilen der Arbeitsgerichtsbarkeit ergangen, die zunehmend für Klarheit sorgen. Welche das sind, was drin steht und welche Folgen sie nach sich ziehen, erfahren Sie aus unserem neuen Newsletter zum Arbeitsrecht. Und da die Mühlen des Gesetzgebers nie aufhören zu mahlen, wagen wir darin auch einen Ausblick auf die im Koalitionsvertrag vereinbarte nächste Reform …

Ansprechpartner: Dr. Christian Jung/Bernd Günter/Lars von Scheven