Siegelbruch kann extrem teuer werden

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Jahrelang hatten sich E.ON und die EU-Kommission darüber miteinander herumgestritten. Jetzt herrscht endlich Klarheit: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat der Kommission in letzter Instanz bestätigt, dass das Bußgeld von 38 Mio. Euro gegen E.ON wegen Siegelbruchs rechtmäßig war (EuGH, Urteil vom 22.11.2012 – Rs. C-89/11, „E.ON Energie AG / Kommission“). Das Gericht setzte damit einen Schlussstrich unter einen langjährigen Streit darüber, ob E.ON Kartellermittlungen der Kommission behindert hat, indem es in einen bei einer Durchsuchung versiegelten Raum eingedrungen war.

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Der Nächste, bitte: Europäische Kommission eröffnet Kartellverfahren gegen Gazprom

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Die Europäische Kommission hat die großen Energiekonzerne weiter im Visier: Jüngstes Beispiel ist der russische Energiekonzern Gazprom. Wegen des Verdachts des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung auf den Gasmärkten Mittel- und Osteuropas hat die Kommission am 4.9.2012 ein Kartellverfahren nach Art. 102 AEUV eingeleitet. Gazprom weist die Vorwürfe der Kommission klar zurück und unterstreicht, alle Wettbewerbsregeln einzuhalten

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