Der Countdown für das Verordnungspaket intelligente Netze (Teil 2): Der Projektplan zum Smart-Meter-Roll-Out für EVU

(c) BBH

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Zu den Eckpunkten des Verordnungspaket haben wir kürzlich in unserem Teil 1 berichtet. Nun folgt der praktische Teil.

Nachhaltige Modernisierung statt genereller Roll-Out: das ist die neue Prämisse für die regulatorische Zukunft der intelligenten Netze in Deutschland. Das heißt, dass für reine Energieverbraucher die Pflicht, intelligente Messgeräte einzubauen, stufenweise kommt, was für die Netzbetreiber und Energieversorger die Frage, welche Technologie sie in welchen Mengen beschaffen und anbieten müssen, zeitlich deutlich entzerrt. Insbesondere müssen sie sich fragen, ob sie die so genannte Smart-Meter-Gateway-Administration selbst bzw. in Kooperation mit anderen entwickeln oder bei Dritten kaufen.

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Plädoyer für einen Energie-Flexscore

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Zahlen sind  praktisch. Zum Beispiel ermöglichen sie uns ein Gefühl für Mengen und Größen, ohne dass wir die Dinge sehen, fühlen oder wiegen müssen. Sie erleichtern uns auch die Kommunikation, denn eine Aussage wie „Er ist 1,83 Meter groß“, ist leichter mitzuteilen (und deutlich präziser!) als „Er war etwas größer als Jürgen, aber kleiner als der Türrahmen, ich würde sagen, er war ungefähr eine Handbreit größer als ich …“. Im Laufe der Jahrtausende hat der Mensch gelernt, vieles zu messen und mit Zahlen zu versehen. Selbst Psychologen und Soziologen forschen vielfach quantitativ. Zahlen ermöglichen uns zu vergleichen – damit aber auch zu bewerten und zu priorisieren. Ein Abiturdurchschnitt von 1,5 ist besser als einer von 2,9. Und wenn es nur beschränkte Studienplätze gibt, darf sich die Abiturientin mit 1,5 bessere Hoffnungen machen als ihre Mitschülerin mit 2,9.

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