2015 – ein energiepolitisches Schlüsseljahr

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Was für ein Jahr! Zwei Wochen ist es her, dass das Jahr 2015 zu Ende gegangen ist. Mit wachsender Distanz wird klar, was für ein Schlüsseljahr für unsere klima- und energiepolitische Zukunft dieses Jahr gewesen ist. Das Klimaabkommen von Paris war nur die sichtbarste einer ganzen Reihe von Weichenstellungen, die die Energiewirtschaft und -politik auf Jahrzehnte hinaus prägen werden. In der jüngsten Ausgabe unseres Newsletter Energiepolitik haben wir die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst, mitsamt einem Ausblick auf das nicht minder spannende Jahr 2016.

Ansprechpartner (neben Ihren Fachexperten): Prof. Dr. Ines Zenke/Dr. Christian Dessau/Dr. Tigran Heymann

Neue Börsen-Indizes für den Strommarkt 2.0

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Die Energiewende fordert den Teilnehmern des Energiemarktes eine Menge ab. Sie müssen sich immer flexibler auf neue Entwicklungen am Strommarkt einstellen. So werden Bilanzkreisverantwortliche von der Bundesnetzagentur (BNetzA) immer stärker in die Pflicht genommen ihre Bilanzkreise durch verbesserte Prognosen und kurzfristigen Handel viertelstündlich glattzustellen. Dies führte in den vergangenen Jahren dazu, dass der sehr kurzfristige Intraday-Handel für die Marktteilnehmer immer wichtiger wird.

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Prost, Herr Nachbar! Was die „gemeinsame Erklärung“ der 12 EU-Staaten zum Strommarkt zu bedeuten hat

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Wer öfters mit Juristen zu tun hat, lernt seine Worte auf die Goldwaage zu legen und weiß, dass eine „gemeinsame Erklärung“ nicht mit einer Vereinbarung, einem Vertrag oder einer Übereinkunft zu verwechseln ist. Eine solche gemeinsame Erklärung haben die „elektrischen Nachbarn“ abgegeben. Das sind, vereinfacht gesagt, Deutschland und seine stromübertragungstechnischen Anrainer (Deutschland und Norwegen bzw. Schweden haben weiterhin keine gemeinsame Grenze, keine Sorge, liebe Dänen!). Diese Nachbarn erklärten nun gemeinsam, dass man demnächst offiziell durch Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung gemeinsam erklären werde, für Versorgungssicherheit in der Nachbarschaft zu sein und dieselbe mit einer Reihe von Maßnahmen gemeinsam umsetzen zu wollen. Und obendrein erklärt man, dass die Erklärung keine Rechtskraft besitze (und, das bleibt unausgesprochen, natürlich auch nicht gegen den EU-Binnenmarkt verstoße).

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