Wer zahlt für den Fall, dass es mal brennt? Nordrhein-Westfalen ordnet die Löschwasserversorgung neu – Teil 2: Objektschutz

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Das Thema Löschwasser ist nicht nur im Verhältnis Wasserversorger und Kommune (wir berichteten) relevant. Oftmals nehmen Kunden – meist um bauordnungsrechtliche Nebenbestimmungen der Baugenehmigung zum Brandschutz zu erfüllen – Leistungen ihres örtlichen Wasserversorgungsunternehmens in Anspruch, die über die eigentliche Trinkwasserversorgung hinausgehen. Nicht selten werden vor allem alte Sprinkler- oder (Wand-)Hydrantenanlagen im Brandfall über den Hausanschluss des Kunden mit Wasser gespeist (da dies in der Regel bei Errichtung günstiger war, als selbst einen eigenen Wasserbehälter für den Brandfall vorzuhalten). Das Wasserversorgungsunternehmen stellt sich diesen Kunden als eine Art „externer Wasserbehälter“ zur Verfügung.

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Neue Anforderungen an die IT-Sicherheit in der Wasserversorgung

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Am 12.6.2015 hat das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz) den Bundestag passiert (wir berichteten). Das Gesetz wird sich auch auf die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung auswirken: Jetzt ist klar, dass der Gesetzgeber auch diese Bereiche als Kritische Infrastrukturen sieht, die ein Mindestniveau an IT-Sicherheit einhalten und Störfälle melden müssen. Welche Einrichtungen, Anlagen oder Teile genau darunter fallen, muss noch eine Rechtsverordnung klären. Erst dann kann die Branche beginnen, eigene Sicherheitsstandards zu entwickeln.

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