Negative Offshore-Haftungsumlage: Wie kommt sie zustande und wie wickelt man sie ab?

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Die Übertragungsnetzbetreiber haben am 24.10.2014 die Höhe der Offshore-Haftungsumlage für das Kalenderjahr 2015 bekannt gegeben. Danach ist die Umlage für Stromentnahmen bis 1.000.000 kWh pro Abnahmestelle (Letztverbrauchergruppe A) erstmals negativ bei -0,051 ct/kWh. Für stromintensive Letztverbraucher bleibt es dagegen bei der Anwendung der Obergrenzen: Für die Mengen, die 1.000.000 kWh an einer Abnahmestelle überschreiten, erhöhen sich die Netzentgelte um 0,05 ct/kWh (Letztverbrauchergruppe B) bzw. 0,025 ct/kWh (Letztverbrauchergruppe C).

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Regel- und Ausgleichsenergiekonto: NCG schüttet weitere Überschüsse aus

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Schon in der Umlageperiode April 2013 bis September 2013 hatten die Marktgebietsverantwortlichen erstmals einen Überschuss des Regel- und Ausgleichsenergiekontos erzielt (wir berichteten) und an die Bilanzkreisverantwortlichen ausgeschüttet. Jetzt hat NetConnectGermany (NCG) in der Umlageperiode September 2013 bis März 2014 erneut einen Überschuss erwirtschaftet. NCG kündigt an, insgesamt 186 Mio. Euro an die Rechnungsbilanzkreisverantwortlichen dieser Überschussperiode auszuschütten. GASPOOL wird ebenfalls einen Überschuss ausschütten, Höhe und Zeitpunkt wurden jedoch noch nicht benannt.

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Gaspool und NCG schütten Regelenergieumlage und Überschüsse aus

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Der Gasmarkt kann sich auf eine Ausschüttung freuen: Die beiden Marktgebietsverantwortlichen NetConnect Germany (NCG) und GASPOOL haben in der Umlageperiode April bis September 2013 einen Überschuss in ihrem Regel- und Ausgleichskonto erzielt. Der soll, wie in § 25 Abs. 6 der Geschäftsbedingungen für den Bilanzkreisvertrag (Anlage 4 KoV 6) vereinbart, zu Beginn der nächsten Umlageperiode an die Bilanzkreisverantwortlichen ausgeschüttet werden. Das haben NCG und GASPOOL am 17.2.2014 in einer Pressemitteilung angekündigt. Außerdem haben sie eine weitere Ausschüttung für die Umlageperiode Oktober 2013 bis März 2014 in Aussicht gestellt.

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Kommission sagt dem Überschuss an Emissionszertifikaten den Kampf an

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Anlagenbetreiber kennen das schon: Vor Beginn der Handelsperiode raunt der Markt von Zertifikatpreisen um die 30 Euro. Dann geht es los, alle berichten, und auf einmal hängt der Preis dauerhaft und wie fest getackert weit, weit weg von den Prognosen der Analysten.

Auch für die dritte Handelsperiode wurde zuletzt eine ähnliche Entwicklung erwartet. Grund hierfür ist der Überhang an Emissionszertifikaten aus der zweiten Handelsperiode und Mengen von Klimaschutzzertifikaten, die die an sich geplanten Mengen drastisch vergrößern. Außerdem schwächelt die Konjunktur in einigen EU-Ländern und führt zu einem Rückgang des ansonsten zu erwartenden Bedarfs.

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