Sperren auf Zuruf – künftig ein Muss für Netzbetreiber

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Bisweilen kommt es vor, dass Lieferanten von Sonderkunden für Strom oder Erdgas den Netzbetreiber auffordern, einen Endkunden zu sperren. Häufig ist das nicht: Meistens scheuen die Lieferanten den Aufwand und begnügen sich damit, die Lieferbeziehung mit dem schlecht zahlenden Kunden durch eine Kündigung zu beenden, die Entnahmestellen abzumelden und ausstehende Forderungen ggf. einzuklagen. Manche Netzbetreiber hatten sich deshalb darauf beschränkt, eine solche Sperrung „auf Zuruf“ nur für den Grundversorger in Bezug auf dessen grundversorgte Haushaltskunden durchzuführen. Für den Grundversorger ist ein Anspruch auf Sperrung in § 19 Abs. 2 Strom– bzw. GasGVV ausdrücklich geregelt, zumal er nur erschwert die Möglichkeit hat, die Belieferung schlecht zahlender Kunden durch eine Kündigung zu beenden.

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Nacht am helllichten Tag: Wie sich Netzbetreiber auf die partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015 vorbereiten sollten

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Wenn plötzlich mitten am Tag sich die Sonne verfinstert, ist das für die meisten Menschen in unseren aufgeklärten Zeiten ein schaurig-schönes Schauspiel, aber kein Grund zur Beunruhigung. Für die Energiewirtschaft sieht es anders aus: Eine Sonnenfinsternis löst besondere Netzschwankungen aus, und auf die müssen sich Netzbetreiber einstellen.

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