Erdgasumstellung: Kann es noch viel schneller gehen?

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Auf die Verteilernetzbetreiber in den L-Gas Gebieten wie auf die Umstellungsdienstleister kommen große Herausforderungen zu. Denn es steht nicht nur die Umstellung von L- auf H-Gas und die damit verbundene Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsgeräte (insgesamt über 5,5 Mio.) an, die allein schon einen enormen Organisations- und Durchführungsaufwand bedeutet. Jetzt muss auch noch alles viel schneller gehen als ursprünglich gedacht.

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Insolvenz der FlexStrom-Gruppe: Die Klagewelle rollt an

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Im Juli 2013 wurden über die Gesellschaften der FlexStrom-Gruppe, namentlich der FlexStrom AG, der FlexGas GmbH, der Löwenzahn Energie GmbH und der OptimalGrün GmbH, die Insolvenzverfahren eröffnet (wir berichteten). Seit Mitte des letzten Jahres fordert der Insolvenzverwalter der Gesellschaften, Rechtsanwalt Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger, Zahlungen zurück, die die Gläubiger zeitlich weit vor Stellung der Insolvenzanträge erhalten haben (wir berichteten).

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Messstellenbetriebsgesetz ab 2.9.2016 in Kraft – Überblick zu den Auswirkungen für EVU

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Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) mit seinem Herzstück, dem neuen Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), ist in Kraft getreten. Das MsbG wird die derzeitigen Energiemarktstrukturen und -prozesse tiefgreifend ändern. Was verändert sich, und was ist jetzt zu tun?

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Gefäßkrankheiten sind gefährlich: Zum Stromnetz und seinen Tücken

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Das Stromnetz in Deutschland mit seinen sieben Netzebenen lässt sich in seinem filigranen Aufbau und seiner Komplexität durchaus mit dem menschlichen Blutgefäßsystem vergleichen. Wie die Arterien den Körper bis in die Fingerspitzen jede Sekunde mit Blut versorgen, transportiert das Elektrizitätsnetz kontinuierlich Strom bis in den letzten Winkel Deutschlands – und wie das Blutgefäßsystem handelt es sich beim Stromnetz um ein störanfälliges System.

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Mehr- und Mindermengenabrechnung Strom: neuer Ärger mit der Umsatzsteuer

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Wie ist der Ausgleich von Mehr- und Mindermengen Strom umsatzsteuerlich zu behandeln? Schwierigkeiten macht bei dieser Frage vor allem die Anwendbarkeit des so genannten Reverse-Charge-Verfahrens, bei dem der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer schuldet und nicht der Leistende. Das gilt auch bei inländischen Stromlieferungen an Unternehmen, die den Strom im Wesentlichen weiterverkaufen. Der Haken dabei: Kann man den Ausgleich von Mehr- und Mindermengen als „Lieferung“ betrachten?

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Die neue Systemstabilitätsverordnung: Wer muss wann was tun?

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Nicht nur PV-Anlagen, sondern auch sonstige KWK-, Windenergie-, Biomasse- und Wasserkraftbestandsanlagen ab einer bestimmten Größe müssen künftig mit Frequenzschutzeinstellungen ausgerüstet sein, die verhindern, dass die Netzstabilität beeinträchtigt wird. Dies sieht die Novelle zur Systemstabilitätsverordnung (SysStabV 2015) vor, die am 14.3.2015 in Kraft getreten ist (wir berichteten). Die Verordnung enthält hierfür eine Reihe von Pflichten der Anlagenbetreiber und der Elektrizitätsverteilernetzbetreiber (VNB), zu denen auch Betreiber geschlossener Verteilnetze gehören. Während die Betreiber von Erzeugungsanlagen technische Nachrüstungen im Hinblick auf Frequenzschutzeinstellungen vornehmen müssen und hierfür grundsätzlich auch die Kosten zu tragen haben, sind die VNB vor allem durch Informations- und Mitwirkungspflichten gegenüber den betroffenen Anlagenbetreibern eingebunden.

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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Branchenbenchmark für 2014?

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Im April 2012 konnte die Branche kurz aufatmen. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) sah aus zeitlichen Gründen noch einmal davon ab, kurzfristig die Prozesskosten nach vordefinierten Prozessen zu erheben (wir berichteten).

Das heißt aber nicht, dass das Thema damit vom Tisch wäre. Im Gegenteil: Die BNetzA scheint (noch immer) von der Prozesskosten-Benchmark bei Verteilnetzbetreibern überzeugt zu sein und auf die Durchsetzung zu pochen. Dies machte der Vorsitzende der für Strom-Netzentgelte zuständigen Beschlusskammer 8 (BK 8) bei der BNetzA  auf der Energiekonferenz 2013 deutlich: Die BNetzA hat einen Benchmark im Visier und wird den Blick dafür weiter schärfen.  Zwar ist noch nicht ganz klar, wann genau der Benchmark kommen wird, theoretisch könnte es aber schon 2014 soweit sein.

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Europäische Regulierer bestätigen GABi Gas (weitgehend)

Die deutschen Ausgleichs- und Bilanzierungsregeln im Gassektor (GABi Gas) werden aller Voraussicht nach nicht von der europäischen Harmonisierung über den Haufen geworfen. Diesen Schluss lässt die Rahmenleitlinie zum Gas Balancing zu, die die europäische Regulierungsbehörde ACER (Agency for the Cooperation of Energy Regulators) am 18. Oktober 2011 mit leichter Verzögerung verabschiedet hat. Auf deren Grundlage wird die Europäische Kommission in Kürze die europäischen Fernleitungsnetzbetreiber (ENTSOG – European Network of Transmission System Operators for Gas) verpflichten, innerhalb eines Jahres, also bis etwa Ende 2012, einen detaillierten Network Code zu verfassen. Erste Vorarbeiten hierzu werden bereits in der nächsten Woche in Brüssel vorgestellt. Die europaweiten Bilanzierungsregelungen werden ein wichtiger Baustein des europäischen Gas Grid Codes. Den Netzbetreibern wird eine Umsetzungsfrist von weiteren 12 Monaten eingeräumt, so dass mit den neuen Regelungen zum 1. Januar 2014 gerechnet werden kann.

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Die EnWG-Reform, Teil 4: Intelligente Regeln für intelligente Zähler und Netze

Das Energiewirtschaftsgesetz wird novelliert. Wir zeigen, was der Gesetzgeber plant und was von der Reform zu halten ist. Teil 4 der Serie: Wie der Wechsel zu intelligenten Strom- und Gaszählern gelingt.

Intelligente Netze, die den Stromverbrauch in Abhängigkeit der Produktion (insbes. Erneuerbarer Energien) steuern können, setzen intelligente Zähler voraus: Messsysteme, die nicht nur erfassen, wie viel Strom verbraucht wird, sondern auch die Nutzungszeit anzeigen und bidirektional kommunizieren können. Die EnWG-Reform verfolgt das Ziel, solche Smart-Metering-Systeme flächendeckend zu etablieren.

Daran gibt es im Prinzip nichts auszusetzen. Allerdings wird die Umsetzung der neuen Vorschriften viel Geld kosten. Diese Zusatzkosten müssen bei der Entgeltregulierung berücksichtigt werden – denn insbesondere die Verteilernetzbetreiber müssen die neue Technik „in die Fläche“ bringen. Das sollte in den relevanten Verordnungen verankert werden, um den Regulierungsbehörden eine belastbare Handlungsgrundlage zu geben. Weiterlesen