Neue Börsen-Indizes für den Strommarkt 2.0

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Die Energiewende fordert den Teilnehmern des Energiemarktes eine Menge ab. Sie müssen sich immer flexibler auf neue Entwicklungen am Strommarkt einstellen. So werden Bilanzkreisverantwortliche von der Bundesnetzagentur (BNetzA) immer stärker in die Pflicht genommen ihre Bilanzkreise durch verbesserte Prognosen und kurzfristigen Handel viertelstündlich glattzustellen. Dies führte in den vergangenen Jahren dazu, dass der sehr kurzfristige Intraday-Handel für die Marktteilnehmer immer wichtiger wird.

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Vom Hölzchen aufs Stöckchen: Lex Irsching war kartellrechtswidrig

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Kraftwerksbetreiber in Deutschland haben es dieser Tage wahrlich nicht leicht. Brüssel zwingt die Erneuerbaren, ihr künftiges Geschäftsmodell zu überdenken, die konventionellen Erzeuger, die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit des Betriebs ihrer Anlagen – ob der Entwicklung der Stromgroßhandelspreise – in Frage zu stellen. Das Dilemma besteht darin, dass in Zeiten volatiler Einspeisung regenerativen Stroms, konventionelle Erzeugungsanlagen – gerade im Spitzlastbereich – für eine sichere Stromversorgung notwendig sind, andererseits sie sich aber unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen vielfach nicht wirtschaftlich betreiben lassen. Viele Kraftwerksbetreiber wollen ihre Anlagen stilllegen.

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Wovon wir reden, wenn wir von Energiehandel reden: Im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der EEX Peter Reitz

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Beschäftigt man sich mit dem europäischen Energiehandel, so richtet sich der Fokus früher oder später zwangsläufig auf die European Energy Exchange (EEX), dem führenden Energiehandelsplatz in Europa. Bei einer Interviewreihe zum Thema Energiehandel darf deshalb auch ein Vertreter der EEX nicht fehlen. Mit Peter Reitz haben wir niemanden geringeren als den Vorstandsvorsitzenden der EEX für ein Gespräch gewinnen können. Peter Reitz hält diese Position seit August 2011 inne. Seine Karriere startete der Diplom-Mathematiker als Produktmanager bei der Deutsche Börse AG in Frankfurt. Bevor er bei der Terminbörse Eurex sein Amt als Mitglied des Vorstands antrat, arbeitete er von 2000 bis 2001 bei Dow Jones Indexes in New York.

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