Wärmewende im Immobiliensektor: Was der Methodenwechsel in der Primärenergiebewertung von Wärmenetzen bedeutet

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Soviel ist sicher: Die Immobilienwirtschaft und die Energieversorger werden mit wachsenden Anforderungen konfrontiert, die Energieversorgung von Gebäuden effizienter zu machen. Das gilt vor allem für den Jahres-Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung des Gebäudes nach der Energieeinsparverordnung (EnEV). Diese Anforderung kann man auf zwei Wegen erfüllen, durch baulichen Wärmeschutz und durch die Qualität der Wärme- und Kälteversorgung, beschrieben über den Primärenergiefaktor. Primärenergiefaktoren bewerten die Energiequellen für die Versorgung von Gebäuden nach ihrer Herkunft und stellen zur Erfüllung der Anforderungen einen wesentlichen Hebel dar.

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Die KWKG-Novelle 2016 – Was bringt das neue Gesetz?

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Am 23.9.2015 hat die Bundesregierung den Entwurf zum Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz 2016 verabschiedet. Am 6.11.2015 findet die erste Beratung im Bundestag statt. Noch im Laufe dieses Jahres soll das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen und gleichzeitig eine beihilfenrechtliche Überprüfung durch die EU-Kommission durchgeführt werden, damit das neue Gesetz am 1.1.2016 in Kraft treten kann.

Was sind die wesentlichen Neuregelungen des KWKG 2016?

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Bundeswirtschaftsministerium gibt „Anreizprogramm Energieeffizienz“ bekannt

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Die Energiewende ist bereits im vollen Gange. Mit dem jetzt bekannt gegebenen Anreizprogramm Energieeffizienz will nun das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) auch weitere Impulse für eine Wärmewende setzen.

Klimaschutz durch Energieeffizienz: hierbei kann auch der Gebäudesektor nicht außen vor gelassen werden. In privaten Haushalten hat die Raumwärmeversorgung mit 74 Prozent den größten Anteil am Endenergieverbrauch und bietet zugleich das größte Einsparungspotenzial. Genau hier setzt das „Anreizprogramm Energieeffizienz“ an, das das BMWi jetzt bekannt gegeben hat. Mit einem Fördervolumen von 165 Millionen Euro pro Jahr sollen Anreize gesetzt werden, in ein effizienteres Heizen zu investieren und Gebäude energetisch zu sanieren. Das Förderprogramm bleibt dabei auf Kurs mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) der Bundesregierung, tritt jedoch an die Stelle der bisher geplanten, aber letztlich gescheiterten steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung.

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