Grunderwerbsteuer bei Windkraftanlage: Entschädigung für Nachbargrundstücke kein Teil der Bemessungsgrundlage

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Wer ein Grundstück kauft, um darauf eine Windkraftanlage zu errichten, muss oft auch auf benachbarte Grundstücke zugreifen – für Wege und Leitungen etc. – und dafür Entschädigung zahlen. Doch was, wenn diese Grundstücke dem Verkäufer gehören? Fällt dann die Entschädigungszahlung unter die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer?

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EEG 2014, quo vadis?

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Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bekennt Farbe, wie Ausschreibungen für Windenergieanlagen künftig ablaufen sollen. Und das Strommarktgesetz rüttelt an der Stromsteuerbefreiung für EEG-geförderte Anlagen. Was passiert da genau und was steckt dahinter? Das sind nur zwei der vielen wichtigen  Fragen, die wir in unserem neuen Erneuerbare-Energien-Newsletter beantworten.

Ansprechpartner: Dr. Martin Altrock/Jens Vollprecht/Andreas Große/Dr. Wieland Lehnert

Wenn das Hertz höher schlägt – Novelle der Systemstabilitätsverordnung

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In Deutschland und Europa liegt die Netzfrequenz bei ca. 50 Hertz. Aber was passiert, wenn im Frühling die Sonne lacht und gleichzeitig der Wind pustet, zu diesem Zeitpunkt aber kaum jemand Strom aus dem Netz entnimmt? Dann wird womöglich das Netz instabil, weshalb Photovoltaik(PV)-Anlagen mit Frequenzschutzeinrichtungen ausgerüstet werden müssen. Jetzt hat der Gesetzgeber nachgelegt: Seit dem 14.3.2015 trifft die Nachrüstungspflicht auch Biomasse-, Wind-, Wasser- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen.

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Abschreibungen auf Windkraftanlagen auch vor Inbetriebnahme möglich

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Windparkbetreiber können mit der Abschreibung unter Umständen auch dann beginnen, wenn der Windpark erst im Folgejahr ans Netz geht. Das ist die Konsequenz einer neuen Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH).

Dem BFH-Urteil zufolge setzt sich ein Windpark aus folgenden selbstständigen Wirtschaftsgütern zusammen:

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Mehrere Windkraftanlagen sind keine wirtschaftliche Einheit

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Mehrere mit Windkraftanlagen bebaute Grundstücksflächen sind regelmäßig keine wirtschaftliche Einheit, wenn diese Flächen durch Äcker oder andere land- bzw. forstwirtschaftliche Grundstücke voneinander getrennt sind. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) jetzt festgestellt.

Auf einem aus zehn Teilflächen bestehenden Grundstück stand auf jedem Teilstück eine Windkraftanlage. Zwischen den Teilflächen befanden sich zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehörende Flächen des gleichen Eigentümers. Das Finanzamt bewertete die mit den einzelnen Windkraftanlagen bebauten Teilflächen als eine einzige wirtschaftliche Einheit.

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