Grundzuständiger Messstellenbetrieb mit intelligenter Messtechnik: Anzeigepflicht bis zum 30.6.2017

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Bis zum 30.6.2017 haben grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) Zeit, der Bundesnetzagentur (BNetzA) anzuzeigen, ob sie die Grundzuständigkeit für den Messstellenbetrieb mit intelligente Messtechnik wahrnehmen. Die BNetzA hat hierzu eine eigene Informationswebsite eingerichtet und ein Anzeigeformular zur Verfügung gestellt.

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Veränderung der Marktkommunikation: Energieversorger müssen alle ihre Datenstrukturen anpassen

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Im letzten Jahr wurden die Prozesse des Interimsmodells zur Marktkommunikation (BK6-16-200) final festgelegt. Dies wird für alle Energieversorger in Deutschland zum 1.10.2017 einschneidende Veränderungen mit sich bringen. Es ist nicht mehr nur die Ausprägung des intelligenten Messstellenbetriebs, welche die Branche in Aufruhr versetzt. Dazu kommt, dass deutschlandweit alle heutigen Zählpunkte in Marktlokationen und Messlokationen aufgeteilt werden müssen. Das betrifft alle Marktrollen und ihre IT. Die Marktlokation erhält eine völlig neue, eigene Marktlokations-ID, welche die Zählpunktbezeichnung als Identifikationsnummer ersetzt. Obwohl die Messlokation die vorhandene Zählpunktbezeichnung behält, ist zukünftig die Marktlokations-ID Anknüpfungspunkt der Bilanzierung sowie für Lieferantenwechsel.

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Interview mit Dr. Christian de Wyl und Jan-Hendrik vom Wege zur Elektromobilität: “Das Laden beim Arbeitgeber ist rechtlich nicht trivial“

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Elektroautos sowie die dazugehörige Ladeinfrastruktur  sollen in kommenden Jahren zum normalen Straßenbild gehören. Kann das gelingen? Gerade in der Stadt kann aber nicht jeder in der eigenen Garage sein Auto aufladen. Alternativen müssen her: am besten dort, wo die Menschen ihre Autos (für eine gewisse Zeit) abstellen – zum Beispiel beim Arbeitgeber. Zu den rechtlichen Auswirkungen haben wir Dr. Christian de Wyl und Jan-Hendrik vom Wege befragt.

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Der Countdown für das Verordnungspaket intelligente Netze (Teil 1) – Die Eckpunkte des BMWi geben die Richtung vor!

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Wie wird die Regulierung der intelligenten Netze genau aussehen? Immerhin hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) jetzt „7 Eckpunkte für das Verordnungspaket intelligente Netze“ veröffentlicht. Bis zur Sommerpause sollen dann die Verordnungen im Kabinett beschlossen werden.

Die jetzt veröffentlichten Eckpunkte sind dafür die Grundlage. Sie enthalten u.a. Aussagen zum zeitlichen Verlauf des Rollouts, zu Kostenobergrenzen und einem Ausschreibungsmodell. Dabei rückt das BMWi vom Konzept eines flächendeckenden Rollouts ab und spricht stattdessen von einer „nachhaltigen Modernisierung der Zählerinfrastruktur“. Wegfallen soll damit auch die – derzeit noch in § 21c Abs. 1a EnWG verankerte – Pflicht, unabhängig vom Verbrauch intelligente Messsysteme bei Neubauten und größeren Renovierungen einzubauen.

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Stromtanken beim Arbeitgeber: Komplizierter als gedacht

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Immer mehr Arbeitnehmer fahren mit Elektrofahrzeugen zur Arbeit oder nutzen ein Fahrzeug des Arbeitgebers – und benötigen entsprechend Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz. Ob Privatauto oder (auch) privat genutzter Dienstwagen: Arbeitnehmer wollen nach Arbeitsende gerne mit vollgeladener Batterie nach Hause fahren. Es liegt daher nahe, die Zeit während des Arbeitens zum Aufladen zu nutzen.

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